Vitamin B12 Mangel Ursachen

Gründe für Vitamin B12 Mangel 

Vitamin B12 Mangel Ursachen

Was sind die Ursachen eines Vitamin B12 Mangels? Vegane und vegetarische Ernährung, Verwertungsstörungen, Stress und andere Gründe für einen Vitamin B12 Mangel.

Ursachen für einen Vitamin B12 Mangel

Die Ursachen für einen Vitamin B12 Mangel lassen sich in drei große Gruppen einteilen:

1. Mangelnde B12-Zufuhr/Ernährung

Ursache ist hier eine mangelnde Zufuhr von Vitamin-B12 über die Nahrung. Das kann zum Beispiel bei Veganern und Vegetariern der Fall sein. Aber auch bei Menschen, die sich sehr einseitig ernähren.

2. Erhöhter Verbrauch von Vitamin B12

Ursache ist hier, dass vorübergehend mehr Vitamin B12 verbraucht wird, als durch die Ernährung gedeckt wird, selbst wenn diese sonst ausreichend ist. Dies kann in starken Krisen oder bei großem Stress der Fall sein.

3. Gestörte Aufnahme von Vitamin B12

Ursache ist hier, dass das Vitamin B12 vom Körper nicht aufgenommen und verwertet werden kann, obwohl genug Vitamin B12 über die Nahrung zugeführt wird. Solche Aufnahmestörungen sind besonders bei älteren Menschen recht häufig. Schon bei leichten Entzündungen des Magens und Darms können Verwertungsstörungen auftreten. Zudem gibt es Wechselwirkungen mit Alkohol und vielen Medikamenten.

Risikogruppen für Vitamin B12 Mangel

In folgenden Fällen und bei folgenden Gruppen sind oft die Ursachen eines Vitamin B12 Mangels gegeben:

  • Veganer
  • Vegetarier
  • Einseitige Ernährung
  • Schwangere/ Stillende
  • In Krisen
  • Bei Stress
  • HIV-Infektion
  • Ältere Menschen
  • Bei Entzündungen und Schädigungen von Magen und Darm
  • Gastritis
  • Morbus Crohn
  • Bei Infektion mit Helicobacter pylori
  • Alkoholiker
  • Bei Einnahme von diversen Medikamenten
  • Starke Raucher
  • Bandwurm
  • Leberschäden, Schäden an der Bauchspeicheldrüse

Die Ursachen im Einzelnen

Im Folgenden sollen die Ursachen eines Vitamin-B12-Mangels im Einzelnen erläutert und mögliche Beispiele gegeben werden.

1. Ernährung und B12-Mangel

Vitamin B12 kommt verhältnismäßig selten vor und ist in relevanten Mengen nur in tierischen Nahrungsmitteln enthalten. Zwar können an und in pflanzlichen Lebensmitteln Spuren von Vitamin B12 vorkommen, diese reichen nach heutigen Erkenntnissen jedoch nicht aus, um den Bedarf mit Vitamin B12 zu decken.

In tierischen Nahrungsmitteln kommt Vitamin B12 vor allem in Innereien vor, die heute auch bei Fleischessern eher selten auf dem Speiseplan stehen. Darüber hinaus ist das Vitamin-B12 in Lebensmitteln hitzempfindlich, so dass sich der Gehalt beim Kochen deutlich reduziert. Auch bei omnivorer Ernährung ist deshalb eine Versorgung mit ausreichend Vitamin B12 nicht in allen Fällen gegeben.

2. Erhöhter Verbrauch von Vitamin B12

In Krisen und bei Stress steigt der Bedarf an Vitamin-B12 sehr stark. Die ist zum Beispiel der Fall in Zeiten hoher körperlicher und geistiger Beanspruchung, schwerer körperlicher Arbeit, in psychisch und geistig belastenden Lebenssituationen und bei starken, anhaltenden Emotionen wie Angst, Sorge, Trauer und Liebeskummer, auch im Zuge von emotionalen Prozessen in therapeutischer oder spiritueller Arbeit. Auch eine starke Immuntätigkeit aufgrund von Infekten führt zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin B12.

Der erhöhte Bedarf erklärt sich einerseits durch eine vorübergehende Verwertungsstörung, da Stress zu einer schlechten Durchblutung der Verdauungsorgane und einem ungünstigen Verhältnis von Magensäure zu Enzymen führt. Zum anderen wird übermäßig viel Vitamin B12 für die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern benötigt. Besonders Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin werden in vielen Stresssituationen in großen Mengen ausgeschüttet, wodurch der Verbrauch an Vitamin B12 stark zunimmt.

Bei anhaltendem Stress kann so ein Mangel entstehen, obwohl der durchschnittliche Tagesbedarf an Vitamin B12 durch die Nahrungsaufnahme eigentlich gedeckt ist.

Ein erfreulicherer Grund für einen erhöhten Bedarf liegt bei schwangeren und stillenden Frauen vor: Hier steigt der Vitamin-B12-Bedarf auf rund das Doppelte, so dass die gewohnte Ernährung nicht immer genug Vitamin B12 liefert.

3. Aufnahmestörung von Vitamin B12

Bei einer Aufnahmestörung von Vitamin B12 kann der Körper das mit der Nahrung aufgenommene Vitamin nicht verwerten, so dass es ungenutzt ausgeschieden wird. Vitamin B12 kann nur an zwei Stellen im Körper aufgenommen werden:

  1. Über die Mundschleimhaut
  2. Über die Schleimhaut des unteren Abschnitts des Dünndarms, dem sogenannten Ileum

Der Großteil wird über den Dünndarm aufgenommen. Schon kleinere Reizungen und Entzündungen der Darmschleimhaut können dabei die Aufnahmefähigkeit jedoch massiv beeinträchtigen.

Zudem wird für die aktive Resorption ein spezielles Glykoprotein, der sogenannte Intrinsic Factor gebraucht, der im Magen gebildet wird. Fehlt dieser Intrinsic Factor, können nur kleine Mengen Vitamin B12 über passive Diffusion aufgenommen werden. Aus diesen Gründen zählen Entzündungen in Magen und Darm zu den häufigsten Ursachen eines Vitamin-B12-Mangels.

Leider sind solche Entzündungen aufgrund ungünstiger Ernährungsgewohnheiten in den Industrieländern sehr häufig, weshalb immer mehr Menschen trotz ausreichender Zufuhr von Vitamin B12 einen Vitamin-B12-Mangel aufweisen.

Bei chronischen Magen-Darm-Krankheiten wie zum Beispiel einer chronischen Gastritis oder Morbus Crohn ist die B12-Aufnahme stark gestört und es müssen oft für die Dauer der Erkrankung sehr hohe Dosen B12 aufgenommen werden, um einem Mangel vorzubeugen.

Ähnlich verhält es sich bei Erkrankungen der Leber und Bauchspeicheldrüse. Menschen, denen Teile des Darms oder Magens entfernt wurden, müssen oft ihr Leben lang hohe Dosen Vitamin B12 in Form von Präparaten zuführen, um ihre Versorgung sicherzustellen.

Alkoholiker weisen oft geschädigte Magen-und Darmwände auf, so dass hier sehr häufig ein Mangel entsteht. Ebenfalls häufig ist ein Mangel bei starken Rauchern, weil hier der Stoffwechsel des Vitamin B12 gestört wird.

Eine weitere Ursache für einen Vitamin B12 Mangel aufgrund einer Aufnahmestörung ist die Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten, welche die Aufnahme von Vitamin B12 behindern. Zu den häufigsten Mitteln zählen hier Mittel gegen Sodbrennen, die Antibabypille, Mittel gegen Rheuma und Diabetes-Mittel.

Vitamin-B12-Mangel und Medikamente

Eine ganze Reihe von Medikamenten behindert die Aufnahme von Vitamin B12 erheblich, weshalb bei solchen Patienten vermehrt ein Vitamin-B12-Mangel auftritt. Auch mit verschiedenen anderen Substanzen und Drogen existieren Wechselwirkungen. Eine grobe Übersicht über besonders kritische Mittel liefert folgende Tabelle.

  • Alkohol und Drogen
  • Starkes Rauchen
  • Starker Kaffee-Konsum
  • Hohe Dosen Vitamin C
  • Hoher Zuckerkonsum
  • Zu scharfes Essen (Reizung von Magen und Darm)
  • Hohe Aufnahme von Pseudovitamin B12
  • Einnahme von Säureblockern oder Medikamenten gegen Geschwüre
  • Einnahme von Diabetes-Mitteln
  • div. andere Medikamente (Antibiotika, Psychopharmaka, Aspirin, Chemotherapie, Östrogenhaltige Verhütungsmittel und Hormonpräparate (Protonenpumpenhemmer), Diabetes Medikamente (Metformin), Blutdrucksenker (ACE), Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (Betablocker, Nitratsprays, Nitroglycerin), cholesterinsenkende Medikamente (Statine), Potenzmittel

Grafik: Vitamin B12 Mangel Ursachen

Folgende Grafik gibt einen Überblick über den Stoffwechsel von Vitamin B12 und die einzelnen Punkte, an denen Ursachen für einen Vitamin-B12-Mangel auftreten können. B12 Mangel Ursachen



17 Responses to “Vitamin B12 Mangel Ursachen”

  1. Sehr geehrter Herr Rotter, sehr geehrte Frau Thieman, herzlichen Dank an alle für Ihre Anteilnahme, die netten Worte und vor allem für Ihre Ratschläge.
    Meine Familie und ich können es bis heute nicht glauben was sich in den letzten Wochen bei meiner Mutter ereignet hat. Als meine Mutter aus dem Max Planck Institut für Psychiatrie entlassen wurde, hat der Hausarzt in der Nachsorgen eine sofortige nuklearmedizinische Untersuchung angeordnet, weil für ihn eindeutige Hinweise auf Parkinson vorhanden waren (einseitiger Tremor, schlürfender Gang). Die Vermutung hat sich bewahrheitet. Meine Mutter hat Parkinson und meine Familie und ich vermuten, dass sie diese Krankheit schon seit mehreren Jahren hat. Keine Psychiatrie, auch die letzte Klinik, in der meine Mutter 5 Monate war (Max-Planck-Institut München) hat sie daraufhin untersucht, obwohl sogar ich als Sohn angeregt habe eine solche Untersuchung machen zu lassen! Die unfassbare Aussage des behandelnden Arztes im MPI war, dass das nicht nötig sei und selbst wenn sich an der Medikation meiner Mutter nichts ändern würde. Mein Vater erwägt rechtliche Schritte gegen diese Klinik. Ärztekammer und Versicherungskammer sind bereits informiert.

    Gott sei Dank geht es meiner Mutter nun nach einer adäquaten Behandlung mit L-Dopa viel besser. Mir fehlen bis heute die Worte wie fahrlässig Ärzte handeln.
    Und weil es hier um Vitamin B12 geht, habe ich gelesen, dass bei Autoimmunerkrankungen (so wie bei Parkinson) gerade auch die Gabe von B12, Vitamin D3 und Folsäure wichtig ist. Ich habe morgen ein Gespräch mit dem Professor der Spezialklinik für Parkinson und werde ihn bezüglich der oben genannten Vitamine befragen.

    Nochmals herzlichen Dank für alles.

    Freundliche Grüße
    Michael Krapf

  2. Schwangerschaft wünsch,
    möchte gerne mehr über Vitamin 12 mangel gewusst.
    Danke
    Mit freundlichen Grüssen
    Stanca M.

  3. Sehr geehrter Herr Rotter,
    mein Vater und ich (Sohn) wissen einfach nicht mehr weiter. Seit etwa 10 Jahren geht es meiner Mutter psychisch miserabel. Sie war in den unterschiedlichsten renommierten Kliniken, aber keine konnte ihr bisher helfen. Seit etwa 10 Jahren wird sie zugestopft mit Psychopharmaka (mittlerweile 8 Medikamente am Tag), weil sie vor allem in der Früh/ am Morgen unter einem Globussyndrom leidet, Angst- und Unruhezustände und Panikattacken hat. Keine Klinik konnte diese Symptome lindern. Es wurden ihr immer und immer wieder nur neue Medikamente verschrieben.
    In letzter Zeit informiere ich mich vermehrt über „Alternativmedizin / Orthomolekularmedizin“, vor allem halte ich selbst immer mehr von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten, wenn man als Mensch es nicht schafft sich gesund zu ernähren. Das ist genau der Punkt. Meine Mutter verbringt ihr „Leben“ nur noch in psychiatrischen Kliniken oder eben Zuhause in der Wohnung. Ihre Ernährung ist seit Jahren ebenso mehr als schlecht. Sie mag kein Fleisch und Gemüse auch weniger. Hin und wieder isst sie Haferflocken mit Milch.
    Daher meine und vermute ich einen starken Vitamin und Mineralstoffmangel. Allerdings sagen die Kliniken partout, dass ihr Nährstofflevel ok wäre. Das Einzige was sie verordnet bekommen hat auf Vitaminbasis ist Vitamin B1, B6 jeweils 100mg und Vigantoletten 1000 iE. Aber das seit Neuestem. Davor nie! Ich kann mir das einfach nicht mehr vorstellen nach geschildertem Lebensverlauf meiner Mutter in den letzten Jahren, dass sie an keinem Nährstoffmangel leidet.
    Haben Sie, sehr geehrter Herr Rotter, einen Ratschalg, eine Idee was man dennoch unproblematischerweise hinsichtlich einer Supplementierung probieren könnte, wenn man die Medikamentengabe berücksichtigt?
    Vielen herzlichen Dank. Ich hoffe sehr auf eine Nachricht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Krapf

    • Hallo,

      viele Psychopharmaka behinern in der Tat die Aufnahme von Nährstoffen – das in Verbindung mit der offenbar mangelhaften Ernährung kann in der Tat leicht zu einem Nährstoffmangel führen.

      Die klinischen Grenzwerte gelten zur Vermeidung schwerer körperlicher Mangelsymptome und spiegeln selten einen wirklich ausreichenden Status wieder.
      Ich würde in diesem Fall empfehlen, einen Orthomolekular-Mediziner aufzusuchen und dort die Tests zu wiederholen.
      Dieser kann Ihnen dann auch spezifische Empfehlungen machen.

      Viele Grüße!

    • Vitamin B12 Methylcobalamin:

      @ Michael Krapf

      Erstmal wünsche ich Ihnen Ihrer Mutter alles Gute.

      * Was ich probieren würde wäre erstmal Eiweiß-Pulver (natürlich&pflanzlich), das könnte die Nerven (Serotonin & Co.) wieder auf Vordermann bringen. Ganz gut und einzigartig ist Hanf-Protein (aus den Nüssen/Samen, lustig aber gesund (& nicht berauschend)).

      * Dazu alle möglichen Vitamine auf natürlicher Basis (denn Chemie wirkt nicht richtig&negativ), wichtig zB. Vitamin C (zB. Acerola Pulver), B-Reihe (ganz wichtig zB. B12 als Methylcobalamin-Tropfen (weil hochverfügbar)) & alles was Sie an Vitaminen finden können.

      * Dazu Hanföl wegen der Gamma-Linolensäure (weil einzig bekanntes wohlschmeckendes Öl damit), Kokosöl (wegen den antibakteriellen Fettsäuren & wichtigen gesättigten Fettsäuren (nach neuesten Wissensstand)). Fett auch wegen den Nerven.

      * ganz wichtig: Ballaststoffe (wegen Darm/Wohlbefinden, zB. Salat, Gemüse)

      * Wenig/kein klassisches Getreide/Getreidevollkorn (sehr schlechte Erfahrungen, Krankmacher ;), Hafer geht sofern man sich nicht danach schlecht fühlt)

      * Antioxidantien
      * ausreichend Wasser
      * genügend Salz (Verdauung, Wohlbefinden)
      * Zucker (Energie, ruhig Süßigkeiten, solang kein Candida vorliegt)
      * saures Essen/Trinken (Obst, Weißkraut etc.) für eine leichte Verdauung & gute Leberenergie (Wohlbefinden)
      * Fett ausreichend aber nicht zu stark die Verdauung (Wohlbefinden) belasten

      * viel Schlaf
      * früh ins Bett (0Uhr)
      * kein Stress / Dinge leicht nehmen
      * Ehrlichkeit
      * positive Familie
      * Umgang mit Menschen
      * Spaß

      * alles auf natürlicher&pflanzlicher Basis, Mindestdosierung und ruhig darüber

      Ich denke mal das wichtigste ist erstmal viel Eiweiß, Vitamin B12 (ganz wichtig: Methylcobalamin-Tropfen), Vitamin C, Familienbesuche, Ehrlichkeit & Spaß.

      ** Sonst noch die Hammermethode: Rohkost-Ernährung, hat bisher fast alles geheilt (Krebs, Diabetes, Depression, chronische Krankheiten)

      Alles Gute.

    • Vitamin B12 Methylcobalamin:

      * Mineralstoffe ganz vergessen (Sango-Koralle zB., getrunken mit Acerola Pulver, Zitronensaft und etwas Fett (& Lecithin wegen der Wasserlöslichkeit fürs Fett))

    • Marita Thiemann:

      Lieber Michael KRAPF, ich bin ganz zufällig auf Ihre Zeilen hier gestoßen. Ich war auf der Suche nach Vitaminmangel D12,m woran mein Mann leidet.
      Ihre Mutter ist an der gleichen Geschichte erkrankt wie ich vor über 30 Jahren. Diese Krankheit hat sich durch mein ganzes Leben gezogen. Man muß kämpfen und selbst ganz fest an einen heilenden Erfolg glauben. Ich bin in der Zwischenzeit 62 Jahre alt. Habe gelernt mit der Krankheit umzugehen und diese zu akzeptieren. Dies ist für eine positive Lebenshaltung sehr sehr wichtig.
      Wenn Ihre Mutter Interesse zeigt, dann würde ich mich eine Mail-Nachricht von ihr freuen. Es ist wichtig zu erfahren, daß man nicht allein unter den sich schrecklich anfühlenden Symptomen leidet.
      Ich möchte Ihrer Mutter Kraft und Mut zur Bekämpfung ihrer Krankheit zusprechen.
      Liebe Grüße unbekannterweise.
      Marita Thiemann

    • Nachtrag:
      Kein Medikament, das vom Max-Planck-Institut (Psychiatrie / Neurologie) meiner Mutter über Monate verabreicht wurde, wird nun in der Parkinson-Klinik weiter gegeben. Alle Medikamente (Moclobemid, Lamotrigin, Seroquel, um nur einige zu nennen) wurden von der Spezialklinik für Parkinson bei meiner Mutter ABGESETZT!!!
      Ohne Worte!

  4. Hallo! Eine Blutuntersuchung des Arztes hat ergeben, dass ich etwas zu viel Vit b 12 habe. Soweit ich mich erinnere stand auf dem Bluttest bei diesem Wert aktives Vit b 12, bei diesem war als referanzbereich großer als 50 angegeben, ich hatte 112 oder sowas, jedenfall etwas zu viel. Ich esse nur äusserst selten Fleisch, aber ziemlich gesund, kann mir so nicht erklären wie der Wert zustande kommt.
    Ich trinke vllt manchmal etwas viel Kaffee, und in vergangenheit habe ich ca. jedes zweite Wochenende Alkohol getrunken. Ansonsten bin ich gesund. Jemand ne Idee?

    • Hallo,

      es gibt einen Artikel zu erhöhten Blutwerten im Bereich „B12 Test“

      Grüße

  5. Sehr geehrter Herr Rotter,
    ich möchte gern wissen wie schnell ein Vitamin B 12 Spiegel (nach erfolgter Substitution) wieder fallen kann und wie schnell Symptome wieder auftreten können.
    Bei mir hatte der Hausarzt im Januar einen Vitamin B 12 Wert von 210 pmol/l (im Serum) festgestellt. Den Arzt hatte aufgrund von Kribbeln in Armen und Beinen und zeitweises Einschlafen der Hände aufgesucht. Es erfolgte eine Substitution und die Symptome verschwanden. Im März ergab die Blutuntersuchung einen Wert von 689 pg/ml. Anfang Mai war der Wert auf 434 pg/ ml gesunken. Seit Anfang Juni besteht nun wieder die o.g. Symptomatik. Weitere Blutuntersuchungen ergaben Abweichungen. Erhöht sind nachfolgende Werte: Erythrozyten; RDW; TAK, TSH, Kreatinin, Leukozyten (im Januar erhöht; im Mai normal); dagegen weichen MCV, Ferritin, MCH, 25-OH-Vitamin D von den Normwerten nach unten ab. Der Hausarzt sieht keine Zusammenhänge. Eine erneute Blutuntersuchung bzgl. des Vitamin B 12 hielt er nicht für erforderlich. Ist es denkbar, dass wieder eine mögliche Unterversorgung entstanden ist und die erneuten Missempfindungen daher rühren? Meine Ernährung würde ich als weitgehend ausgewogen bezeichnen und Milch, Eier, Käse und Fleisch esse ich regelmäßig.
    Auf Ihre Antwort bin ich gespannt und danke Ihnen im Voraus.

    • Hallo,

      das ist alles andere als merkwürdig. Ihr Mangel ist entstanden, weil ihr Körper offenbar B12 (aus welcher Ursache auch immer) trotz ihrer Ernährung nicht gut aufnimmt.

      Die B12-Kur korrigiert dies zwar kurzfristig – aber dadurch ist ihre Aufnahmefähigkeit nicht besser geworden und sobald sie die Präparate absetzen, fällt der Blutwert wieder und die Symptome kehren natürlich zurück.

      Ich weiß nicht, wie hoch ihre Substitution ausgefallen ist. Aber es ist recht häufig der Fall, dass der Mangel nach 6-8 Wochen wieder einsetzen kann.
      Wenn Sie einen Rückfall vermeiden wollen, wären Sie auf eine regelmäßige Substitution angewiesen, bis die Ursache des Mangels gefunden wurde.
      Das kann auch oral mit 500-1000 µg gelingen.

      Grüße

      Grüße

    • Hallo Maria,

      ich bin gerade über Ihren Beitrag gestolpert. Es ist ja schon eine Weile her, dass sie hier geschrieben haben und ich hoffe, dass Ihr Hausarzt weitere Untersuchungen veranlasst hat.

      Wenn nicht, möchte ich Ihnen eine kurze Anregung mitgeben.

      Vorweg: ich bin keine Ärztin und ich schreibe hier lediglich meine Erfahrungen.

      Bei Ihrem Post sind mir folgende Blutwerte aufgefallen: TAK (Thyreoglobulin-Antikörper) und TSH erhöht, gleichzeitig Vitamin B12, Ferritin und Vitamin D erniedrigt. Ich kenne solche Blutwerte nur zu gut. Ich selber leide an Hashimoto-Thyreoiditis, einer autoimmunen Schilddrüsenentzündung. Und diese Abweichungungen in den Blutwerten sind bei dieser Krankheit wohl keine Seltenheit.

      Ich empfehle Ihnen eine umfassende Schilddrüsendiagnostik machen zu lassen. Inklusiver der Blutwerte TSH, FT3, FT4, MAK, TRAK, TAK und einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse. Am Besten bei einem Nuklearmediziner oder einem Endokrionologen.

      Übrigens das Kribbeln sowie Einschlafen von Armen und Beinen kenne ich auch.

      Ich wünsche Ihnen Alles Gute.

  6. Hallo,
    mit großem Interesse habe ich Ihre Seite gelesen. Ich finde den Ansatz und die Informationen sehr ansprechend dargestellt. Trotzdem habe ich mich entschlossen, Sie bezüglich meines Problemes zu kontaktieren. Bitte stellen Sie das Ganze, wenn, dann nur mit anderem Namen ins Netz.
    Ich bin 42 Jahre alt, normalgewichtig, Nichtraucher, kein Vegetarier/ Veganer und trinke gelegentlich Alkohol. Ich bin 1,70 m gross und 64 kg schwer, treibe regelm. Sport. Bis auf 1x tgl. 50 mikrogramm Thyronajod nehme ich keine Medikamente, auch keine anderen Hormone. Ich trinke tgl. 0,5-0,7 l Kaffee, esse nicht scharf und nicht übermässig Zucker, Fleisch und andere Vit.B12 haltige Lebensmittel stehen auf dem tgl. Speiseplan.
    Bei mir wurde nach langen Untersuchungen festgestellt, dass die Ursache für meine Taubheitsgefühle ein Vitamin B12 Mangel ist, wobei die im Blut gemessenen B12 Werte grenzwertig waren. Folgende Laborwerte wurden ermittelt: b12 122 pg/ ml, methylmalonsäure 217 nmol/l, Holotranscobalamin 48 pmol/ ml. Nachdem ich in 2×1 B12 Spritze a 1000 erhalten habe (in 2Wochenabstand), erhalte ich nun seit 5 Monaten jew. Einmal pro Monat Vit.B12 Injektionen über 100 mikrogramm. Eine Gastroskopie und Darmspiegelung brachte keine Erklärung für den Vit.B12 Mangel.
    Nach 5 Monaten habe ich sporad. Wieder diese Kribbel- und Taubheitsgefühle und zus. Schwindel. Ich frage mich, ob die Injektionen ausreichen oder doch die Ursache intensiver gesucht werden muss.
    Man kann mir immer noch nicht die Frage beantworten, woher der B12 Mangel kommt und ob u.U. Ob ein Zusammenhang mit einer MGUS IgG kappa besteht, die nebenbei bei einem Blutbild auffiel, wurde auch noch nicht eindeutig beantwortet.
    Mich würde daher Ihre Meinung brennend interessieren, da ich wirklich gerne mit der Ursachenforschung Klarheit erhalten möchte, zumal die Probleme nur vorübergehend bekämpft werden konnten.
    Vor diesem Hintergrund wäre ich für eine Antwort dankbar.
    Mit freundlichem Gruß
    Astrid Nitsche

    • Hallo,

      möglicherweise fehlt Ihnen schlicht der Intrinsic Factor, das ist ein Protein, welches für die Aufnahme von B12 verantwortlich ist.
      Um das festzustellen, gibt es den sogenannten Schilling-Test, der aber kaum gemacht wird.
      Es gibt auch noch genetische Defekte – ebenfalls Tests, die kaum gemacht werden. Zudem müssten Sie all diese Tests selbst bezahlen.

      Wenn der Darm und Magen wirklkich ausgeschlossen werden konnten (Parasiten, Entzündungen, Überwucherungen, H. Pylori usw.) müssen Sie selbst entscheiden, ob sie weiterforschen, oder einfach annehmen, dass Sie B12 offenabar nicht gut aufnehmen.

      Ihr Mangel war nicht wirklich dramatisch, trotzdem ist zu beachten, das von 100 µg Cyanocobalamin als Injektion laut Studien nur etwa 50 µg wirklich resorbiert werden. Das deckt unter Umständen nicht mal Ihren Bedarf, geschweige denn baut es Speicher auf.

      Wir raten darum zu 100 µg alle 14 Tage oder 1000 µg/Monat.
      Lesen Sie hierzu auch den Artikel zu Injektionen.

      Viele Grüße!

    • Hallo Astrid, wenn ihnen mein Beitrag was hilft. Erst hat man bei mir den Helicobacter festgestellt. Ich habe daraufhin die 7 Tages Kur mit dem Kombipräparat ZacPac durchgeführt, dann hat man zufälliger weise einen massiven B12 Mangel festgestellt.
      Hier liegt die Vermutung sehr nahe dass der Heli der Verursacher ist. Ich bin jetzt dabei meinen Mangel wieder abzubauen und dann werden wir sehen ob das Problem erledigt ist.
      Viele Grüße

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