Vitamin B12 Überdosierung

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Vitamin B12 Überdosierung

Vitamin-B12-Überdosierung: Warum eine Überdosierung von Vitamin B12 kaum möglich und in der Therapie oft sogar empfehlenswert ist.

Ist eine Vitamin-B12-Überdosierung möglich?

Zusammenfassung

  • Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist kaum möglich.
  • Einzig bekannte, sehr seltene Nebenwirkung ist eine From von Akne
  • In der Therapie ist eine höhere Dosierung von Vitamin B12 meist nötig, da nur ein Teil der Dosis wirklich verwertet wird.
  • Dosen von 500-2.000 µg/Tag sind normal in der Therapie eines Vitamin-B12-Mangels.
  • Orale Präparate sind genauso effektiv wie Injektionen.

Angesichts der oft hohen Dosen in vielen Vitamin-B12-Präparaten sind einige Menschen besorgt um die Folgen einer Vitamin-B12-Überdosierung. Und das aus gutem Grund: Bei vielen anderen Vitaminen wäre es tatsächlich sehr bedenklich, derart massiv in den Vitaminstoffwechsel einzugreifen. Aber kann man Vitamin B12 überdosieren?

Zum Glück nicht: Eine Überdosierung von Vitamin B12 ist kaum möglich, da der Körper nicht benötigte Mengen einfach ausscheidet. Man sollte es allerdings auch nicht ganz übertreiben, da überschüssige Mengen über die Nieren ausgeschieden werden müssen und dies eine gewisse, wenn auch normalerweise überschaubare Belastung darstellt.

Generell ist es immer vorzuziehen, täglich mit geringen Mengen Vitamin B12 den Bedarf zu decken, als riesige Mengen B12 ‘auf Vorrat’ zuzuführen. Selbst bei Aufnahmestörungen reichen bei oraler Aufnahme in der Regel Dosen um die 500 µg aus, um den Bedarf zu decken – höhere Dosierungen sind nur im therapeutischen Umfeld sinnvoll.

Vitamin-B12-Überversorgung

Der Tagesbedarf an Vitamin B12 wird allgemein mit etwa 3 µg für einen Erwachsenen angegeben. Schon die Aufnahme über die Nahrung kann aber sehr viel höher liegen: 100g Kalbsleber etwa liefern mit 60 µg ganze 2.000% des Tagesbedarfs – also eine recht hohe Überversorgung allein durch die Nahrung. Sieht man sich dann moderne Vitamin-B12-Präparate an, so finden sich dort sogar Dosierungen von bis zu 5000 µg pro Dosis – das wären rechnerisch rund 160.000 Prozent des Tagesbedarfs.

Das wirkt auf den ersten Blick gigantisch, doch dieser Eindruck täuscht, denn die Zufuhr über die Nahrung und Präparate entspricht nicht der tatsächlichen Aufnahme. Wie wir weiter unten sehen werden, können nur geringe Mengen des über die Nahung zugeführten Vitamin B12 tatsächlich vom Körper aufgenommen werden. Darum ist eine Überdosierung besonders bei einer Aufnahmestörung sogar dringend nötig, um die Versorgung des Körpers zu gewährleisten.

Neuere Forschungen legen nahe, dass die Grenzwerte für einen Vitamin-B12-Mangel und auch die empfohlene Tagesdosis möglicherweise viel zu niedrig angesetzt sind, so dass die Frage, wann eine Überversorgung mit Vitamin B12 tatsächlich vorliegt letztlich noch gar nicht geklärt ist.

Vitamin-B12-Überdosierung: Symptome und Nebenwirkungen

Vitamin B12 ist heute recht gut erforscht und auch nach Jahrzehnten von Studien sind selbst bei extrem hohen Dosen fast keine Symptome einer Vitamin-B12-Überdosierung bekannt, weshalb auch keine maximale Dosis Vitamin B12 festgelegt wurde. Theoretisch könnte man sich also – abgesehen von der vorgenannten Ausscheidetätigkeit – bedenkenlos auch größte Mengen des Vitamins zuführen, ohne einen negativen Effekt befürchten zu müssen.

Einzig beim Wirkstoff Cyanocobalamin ist möglicherweise etwas Vorsicht geboten, da dieser im Körper zu geringen Mengen Cyanid zersetzt wird, die nicht alle Menschen gut vertragen. Diese Mengen sind jedoch so gering, dass sie bei den üblichen Dosen allgemein als irrelevant betrachtet werden.

Bei intramuskulären Injektionen hoher Dosen Vitamin B12 sind in Einzelfällen leichte Abwehrreaktionen, wie etwa Hautreizungen und eine spezielle Form der Akne aufgetreten. Auch von Hitzewallungen, Schwindel und Übelkeit wird berichtet, jedoch werden letztere zumeist eher auf die weiteren Konservierungsmittel der Präparate zurückgeführt, denn auf das B12.

Vitamin B12 und Akne

Bei einigen Patienten führten besonders hochdosierte Vitamin-B12-Spritzen zu Ausbrüchen von Akne, wie in verschiedenen Studien gezeigt werden konnte. Warum dieser Efekt auftritt, ist leider noch nicht wirklich erforscht. Die Akne verschwindet jedoch wieder, sobald die Vitamin-B12-Präparate abgesetzt werden.i, ii, iii

Bisher ist nicht geklärt, welche Formen von Vitamin B12 und in welchen Dosen diesen Effekt verursachen. Da er auch schon bei Dosen von nur 20µg beobachtet wurde, ist die Schwelle scheinbar individuell verschieden.

Die Akne ist kein Zeichen einer Überdosierung. Bei den meisten Fällen ist eine Allergie gegen Cobalt die Ursache der Reaktion – Vitamin B12 enthält als zentrales Atom Cobalt (daher auch der Name Cobalamin). In größeren Mengen können darum bei einer Cobalt-Allergie Akne-ähnliche Reaktionen auftreten.

Vitamin-B12-Überdosierung und Schwangerschaft

Auch Schwangere müssen sich nach aktuellem Wissenstand keine Sorgen über eine Vitamin-B12-Überdosis machen. Da nicht benötigtes Vitamin B12 einfach mit dem Urin ausgeschieden wird, gelangt es nicht in den Blutkreislauf und damit auch nicht zum Fötus. Ganz im Gegenteil zu dieser Befürchtung sollten insbesondere Schwangere auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B12 und Folsäure achten, da ein Mangel zu ernsten Schäden des Fötus führen kann. Bei Schwangeren und Stillenden wird ein erhöhter Bedarf an Vitamin B12 von etwa 4 – 6 µg angenommen, so dass in dieser Zeit besonders auf die Vitamin-B12-Zufuhr geachtet werden sollte.

Trotzdem sind auch in diesen Fällen Dosierungen über 500 µg kaum sinnvoll.

Vitamin-B12: Hochdosiert oder in kleinen Dosen?

In der Vitamin-B12-Mangel-Therapie hat sich gezeigt, dass bei Patienten mit starken Aufnahmestörungen bei oraler Einnahme erst Vitamin-B12-Präparate mit einer Dosis von etwa 500 µg/Tag zu nennenswerten Verbesserungen der relevanten Marker führen. iv, v Dosierungen von 500-2.000 µg/Tag sind deshalb schon seit Jahren der Standard in der Vitamin-B12-Mangel-Therapie bei Erkrankungen.

Dies ist leicht zu verstehen, wenn man sich den Stoffwechsel des Vitamin B12 vor Augen führt. Vitamin B12 wird mit Hilfe eines speziellen Moleküls, dem sogenannten Intrinsic Factor (IF) aufgenommen. Bei einem gesunden Stoffwechsel können vom Körper nur etwa 1,5 µg pro Dosis auf einmal über den IF aufgenommen werden. Ein weiterer Teil von etwa 1 % der Dosis gelangt zusätzlich per passiver Diffusion in den Blutkreislauf.

Von einer Dosis von 500 µg Vitamin B12 werden also nur maximal 1,5 µg über den IF und 5 µg per passiver Diffusion aufgenommen – die Überdosierung ist also längst nicht so hoch, wie es zunächst den Anschein hat. Wird die Dosis niedriger gewählt, kann es bei einer Aufnahmestörung sogar leicht zu einer Unterversorgung kommen. Nehmen wir ein Präparat mit 50 µg: Die 1,5 µg über den IF fallen bei einer Aufnahmestörung fast vollständig weg und über die passive Diffusion werden hier nur 0,5 µg absorbiert – also trotz der Überdosierung des Präparats nur ein Bruchteil der Tagesdosis.

Da die meisten Menschen mit einem Vitamin-B12-Mangel an einer Aufnahmestörung leiden – ihr Körper das zugeführte Vitamin B12 also nicht korrekt verwerten kann – sind sie auf die geringen Mengen angewiesen, die über passive Diffusion aufgenommen werden. So wird verständlich, dass oft eine derart hohe Überdosierung von Vitamin B12 sinnvoll und nötig ist, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Überdosierung Vitamin-B-Komplex

Bei Einnahme eines Vitamin-B-Komplexes ist zu beachten, dass bei den Vitaminen  B5 und B6 etwas mehr Vorsicht geboten ist.  Bei B5 können Gefäßerweiterungen, Jucken, Übelkeit, Kopfschmerz und Allergien auftreten. Bei grammweiser Einnahme kann es sogar zu Leberschäden und Entzündungen der Magenschleimhaut kommen. Vitamin B6 ist in üblichen Mengen unbedenklich, ab 2 Gramm kann es aber zu Bewegungs- und Nervenstörungen kommen.

Vitamin B12 Überdosis zur Entgiftung

Es gibt auch andere Fälle, wo eine extreme Überdosierung von Vitamin-B12 wichtig für den Erfolg der Therapie ist. So werden sehr hohe Dosen Hydroxycobalamin eingesetzt, um Vergiftungen mit Cyanid zu behandeln, da das Vitamin das Cyanid bindet und ausleitet. vi

Ultra-hohe Dosen Methylcobalamin haben sich sowohl bei Ratten als auch bei Menschen als wirkungsvoll in der Regeneration von Nerven erwiesen. vii, viii

Vitamin-B12-Überdosierung bei oraler Einnahme

Lange Zeit galten Therapien, bei denen Vitamin B12 hochdosiert intramuskulär gespritzt wurde als besonders effektiv. Heute nehmen die meisten Forscher an, dass eine orale Einnahme von hochdosierten Vitamin-B12-Präparaten mit genauso effektiv ist, wie eine monatliche Injektion. ix

Vitamin-B12-Präparate wie Tabletten, Kapseln oder Tropfen können bei entsprechender Überdosierung also als genauso effektiv angesehen werden wie Vitamin-B12-Spritzen.

Wenn keine Aufnahmestörung vorliegt, werden orale Dosen von 150-250 µg/Tag als ausreichend empfohlen. Bei einer bekannten Aufnahmestörung hingegen sollte das Präparat mindestens 500 µg enthalten, um die mangelnde Aufnahme sicher auszugleichen.

Da eine Überdosierung kaum möglich ist, geht der Trend dahin, dass viele Hersteller ihre Vitamin-B12-Präparate ohnehin ausschließlich mit recht hoher Dosierung anbieten. Solche Präparate können von allen Menschen grundsätzlich gefahrlos eingenommen werden. Eine Dosierung über den Bedarf hinaus ist jedoch im besten Falle sinnlos, weshalb Dosierungen über 500 µg kritisch zu hinterfragen sind.

Ebenso empfehlen viele Naturheilkundler eine tägliche Aufnahme, statt riesiger monatlicher oder wöchentlicher Dosen, die den B12-Spiegel im Blut kurzzeitig extrem ansteigen lassen. Dosierungen im Bereich von 250 bis 500 µg sollten in fast allen Fällen ausreichend sein, den täglichen Bedarf zu decken.

Quellen:

  • i Jansen T, Romiti R, Kreuter A, Altmeyer P. Rosacea fulminans triggered by high-dose vitamins B6 and B12. J Eur Acad Dermatol Venereol. 2001 Sep;15(5):484-5.
  • ii Sherertz EF. Acneiform eruption due to “megadose” vitamins B6 and B12. Cutis. 1991 Aug;48(2):119-20.  (Abstract)
  • iii Braun-Falco O, Lincke H. The problem of vitamin B6/B12 acne. A contribution on acne medicamentosa. MMW Munch Med Wochenschr. 1976 Feb 6;118(6):155-60. (Abstract)
  • iv Eussen SM, de Groot LM, Clarke R, et al.Oral Cyanocobalamin Supplementation in Older People With Vitamin B12 Deficiency: A Dose-Finding Trial.Arch Intern Med. 2005;165(10):1167-1172. doi:10.1001/archinte.165.10.1167.
  • v Rajan, S., Wallace, J. I., Brodkin, K. I., Beresford, S. A., Allen, R. H. and Stabler, S. P. (2002), Response of Elevated Methylmalonic Acid to Three Dose Levels of Oral Cobalamin in Older Adults. Journal of the American Geriatrics Society, 50: 1789–1795. doi: 10.1046/j.1532-5415.2002.50506.x
  • vi John P. Thompson, Timothy C. Marrs Hydroxocobalamin in cyanide poisoning December 2012, Vol. 50, No. 10 , Pages 875-885 (doi:10.3109/15563650.2012.742197)
  • vii Kuwabara S, Nakazawa R, Azuma N, Suzuki M, Miyajima K, Fukutake T, Hattori T Intravenous methylcobalamin treatment for uremic and diabetic neuropathy in chronic hemodialysis patients. In: Intern Med (1999 Jun) 38(6):472-5
  • viii Tetsuya Watanabe, Ryuji Kaji, Nobuyuki Oka, William Bara, Jun Kimura, Ultra-high dose methylcobalamin promotes nerve regeneration in experimental acrylamide neuropathy, Journal of the Neurological Sciences, Volume 122, Issue 2, April 1994, Pages 140-143, ISSN 0022-510X, http://dx.doi.org/10.1016/0022-510X(94)90290-9.
  • ix Butler CC, Vidal-Alaball J, Cannings-John R, McCaddon A, Hood K, Papaioannou A, Mcdowell I, Goringe A. Oral vitamin B12 versus intramuscular vitamin B12 for vitamin B12 deficiency: a systematic review of randomized controlled trials. Fam Pract. 2006 Jun;23(3):279-85. Epub 2006 Apr 3. Review. PubMed PMID: 16585128.


49 Kommentare zu “Vitamin B12 Überdosierung”

  1. Tolle Seite, sehr kompetent und vertrauenswürdig, habe enorm viele, hilfreiche Infos bekommen, wo ich sonst lange und auf vielen Seiten hätte suchen müssen.Vielen Dank!!

  2. Guten Tag Herr Rotter,
    in unserer Familie wurde in Dänemark ein Transcobalamin II Mangel festgestellt. Bis zur dieser Diagnose war es ein steiniger und langer Weg in Eigenregie. Mein Cobalamin-Wert war nicht mehr messbar, bei dem Rest meiner Familie war dieser noch im Normbereich, was für diesen Transportermangel auch üblich ist. Alle hatten wir extrem tiefe Holo-Transcobalamin Werte und alle väterlicherseits sind neurologisch krank über Generationen – MS, PSP, Parkinson, Syringomyelie um nur ein paar unserer Diagnosen zu nennen.
    Jetzt hätte ich gerne die Hydroxo und Methylcobalamin-Tabletten http://www.sunday.de/vitamin-b12-kapseln-vorteilsset-hydroxocobalamin-methylcobalamin-500-ug.html ausprobiert, um die häufigen i.m. Spritzen zu umgehen. Deshalb nun auch meine Fragen…
    1. Hydroxocobalamin wird ja in der Zelle in Adenosyl und Methylcobalamin weiter zerlegt. Wenn ich nun Metylcobalamin als Tablette direkt zu führe und Adenosyl erst aus Hydroxocobalamin umgewandelt werden muss, kann ich da in ein Ungleichgewicht kommen?

    2. Denken Sie, dass eine tägliche Einnahme von 500 µg in unserem speziellen Fall auch ausreicht oder müssen wir weiterhin Spritzen? Ist ja bei der Häufigkeit der Spritzen, welche für unseren Transportermangel empfohlen sind, auch nicht so toll für die Muskeln.

    Wäre schön, wenn Sie mir da weiterhelfen könnten.

    Herzlichen Dank auch für Ihre informative Seite!

    Liebe Grüße
    Anja Schmidt

    • Hallo,

      es tut mir leid, das zu hören. Ich hoffe dass Sie nun endlich das lange Leiden innerhalb ihrer Familie durchbrechen können, wo die Ursache des Problems erkannt wurde. Sie werden feststellen, dass alle Krankheiten, die Sie da nennen, stark mit B12 in Verbindung stehen, bzw. in ihrer Symptomatik oft mit einem B12-Mangel verwechselt werden.

      Ich bin mir unsicher, ob Sie mit Kapseln ausreichend B12 in die Zellen bekommen. In jedem Fall müssten Sie vermutlich deutlich höher (1500-2000 µg) dosieren und das Ergebnis dann mit Hilfe des MMA-Urintests kontrollieren.

      Ein Ungleichgewicht aufgrund der genannten Wirkstoffe ist nicht zu befürchten.

      Ich wünsche gute Besserung!

  3. Hallo, mein Kind, 2,5 Jahre, hat einen erheblichen Vitamin B12 Mangel. Dieser wird nun durch Injektionen ausgeglichen. Seit er die Injektionen bekommt, macht er einen großen Entwicklungsschub. Was sich aber meiner Meinung nach auf seinen Gemütszustand negativ auswirkt. Er ist total überreizt und schreit sehr häufig. Ich würde gerne zur oralen Einnahme wechseln. Der Arzt empfiehlt jedoch weiterhin Spritzen. Was ist Ihre Meinung?

    • David Rotter:

      Hallo,

      da ein B12-Mangel im Kindesalter sehr gefährlich ist, sollte er schnell behoben werden, was mit Injektionen am Einfachsten ist.
      Ich kenne nun das Intervall nicht. Sinnvoll wäre zum Beispiel 4 Wochen lang wöchentlich zu spritzen und dann zu oral zu wechseln.

      Grüße

  4. ich habe mir vor drei Tagen eine Menge B12 in Höhe von 1 ml subcutan gespritzt und hatte einen Tag später in einer Blutanalyse einen Wert von10316 pg/ml. Was bedeutet dieser hohe Wert im Vergleich zum Normalwert von 191 - 663? Ist der Wert bedenklich?:

    ich habe mir vor drei Tagen eine Menge B12 in Höhe von 1 ml subcutan gespritzt und hatte einen Tag später in einer Blutanalyse einen Wert von10316 pg/ml. Was bedeutet dieser hohe Wert im Vergleich zum Normalwert von 191 – 663? Ist der Wert bedenklich?

    • David Rotter:

      Hallo,

      ich kann Sie beruhigen – das bedeutet nichts.
      Einen Tag nach einer Spritze ist ein Test sinnlos – es sollten 7-10 Tage keine Präparate vor einem Test eingenommen werden.
      Sonst bekommt man eben solche Ergebnisse wie das Ihre.

      Grüße!

    • Hallo, ich habe eine frage, ich habe mir Vitamin B12 von pure Adventure bestellt. Ich habe einmal in meinen Mund gesprüht und daraufhin, ziemliche Kopfschmerzen und Schwindel bekommen. Fühle mich benommen. Können Sie mir sagen warum das so ist? Vielen Dank

    • David Rotter:

      Hallo,

      das ist merkwürdig. Hatten Sie solche Symptome auch bei anderen B12-Präparaten?

      Grüße

  5. Hallo,
    ich wollte mal fragen wielange es braucht bis eine Vitamin B12 Ampulle ( Methylcbalamin) braucht, um vom Körper wieder abgebaut zu sein, d.h also nicht der große “Schub” B12 im Körper verweilt.
    Ich hattr vor 2 Tagen eine B12 Spritze und will morgen einen DMSA PRovokationstest machen. Da es Theorien gibt, dass B12 mit Quecksilber methyliert will ich nicht beides “zusammen” machen.

    • David Rotter:

      Hallo,

      die Halbwertszeit von Vitamin B12 beträgt etwa 10-14 Tage.

      Grüße!

  6. Sehr geehrter Herr Rotter,

    ich versuche mich kurz zu fassen. Ich leide seit meinem 17. Lebensjahr (mittlerweile bin ich 32)unter Wahrnehmungsstörrrungen(für manche Psychose) und seit 6 Jahren unter starken Depressionen. Alles an Medikamenten probiert, hat es immer nur schlimmer gemacht. Dann habe ich mich selber befasst mit der Materie und bin auf B12 gestoßen und habe es probiert. Angefangen habe ich mit einer Woche täglich B12 1000er Dosierung, dazu BKomplex. Dann Wöchentlich 1 Spritze, manchmal 2. Mittlerweile fühle ich mich fast geheilt, fast gar keine psychischen Probleme mehr, körperlich auf dem Damm. Wirklich ich war am Ende und jetzt geht es mir wieder unfassbar gut, noch nicht perfekt, aber fast.

    Jetzt meine Frage, ist das was ich tue vertretbar? Diese Woche habe ich mir wieder Ausnahmsweise 3 mal gespritzt. Ich versuche es nach Bedarf zu machen und auch um weitere positive Effekte zu erzielen. Kann ich das so machen? Oder ist das bedenklich?Es gibt auch 3000er Spritzen, könnte ich auch die nehmen und dafür vielleicht seltener?

    Sorry für die länge des Textes. Aber ich habe nicht 1 Arzt gefunden, der meine Krankheit mit B12 in Verbindung bringt und mache alles alleine. Können Sie vielleicht einen Arzt im Raum Köln empfehlen, der sich sehr gut damit auskennt?

    • Hallo,

      ich kann Sie nur dazu beglückwünschen, dass Sie selbst darauf gekommen sind.
      Sie würden sich wundern, wie viele Menschen in Psychatrien sitzen, denen nur B12 oder B6 fehlt! Es ist wirklich eine Tragödie der modernen Medizin.

      Ihr Vorgehen entspricht der normalen Therapie in diesen Fällen: Auffüllen der Speicher, dann Erhaltungsdosis.
      Ich würde versuchen auf 1000µg pro Monat zu reduzieren, dass sollte eigentlich ausreichen.

      Grüße!
      Wöchentlich 1000µ ist eine recht hohe Dosierung

  7. sascha wismund:

    Ich wünsch mir diese Seite vom gleichen Aufbaustil, für weitere Vitamine (D,K,E…) u. evt. MInerale….

    • Hallo,

      zu Vitamin D gibt es eine unter vitaminD.net – dort finden sich auch Informationen zu Vitamin K2.

      Grüße!

  8. Ich habe eine Polyneuropathie (brennende und stechende Schmerzen bei Druck im Gesäß und Oberschenkel)Mein vom Neurologen verordnetes Medikament ist nur bedingt hilfreich mit starken Nebenwirkungen in Form von Verstopfung. Vitamin B12 soll gut sein bei Neuropathien. Es wurde mir aus Bekanntenkreis Keltican Forte Kapseln empfohlen. ( wirkstoff B12 3ym – 400ym Folsäure – 50mg Uridinmonophosphat ) Ist diese Menge B12 überhaupt ausreichend um meine Nervenschädigung zu verbesern? Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    • Hallo,

      nein, 3µg sind bei Polyneuropathien viel zu wenig. Meist wird hier mit Injektionen gearbeitet, weil es schwer ist oral genug aufzunehmen.
      Wenn Sie es oral versuchen, würde ich mit 1000µg (am besten 2×500, je 1x morgens und 1x abends) beginnen.

      Grüße

  9. Hallo,
    kann ich auch schneller supplementieren als nur 2x wöchentlich? Ich bin nicht sicher, ob ich gestern den Muskel erwischt habe und würde es heute gerne nochmal mit aspirieren versuchen. Danach dann mit etwas mehr Zeit dazwischen. Kann ich auch in den Wadenmuskel injizieren?
    Gruß
    Christa

    • Hallo,

      es ist durchaus möglich, ja. Bei starkem Mangel wird zum Teil täglich gespritzt.
      Wir raten aber nicht dazu, um den Körper nicht zu überfordern – 2 Mal die Woche ist in jedem Fall ausreichend.

      Auch in die Haut wird B12 aufgenommen, etwas weniger als intramuskulär, aber die Injektion muss deswegen nicht wiederholt werden.

      Grüße

  10. Sehr geehrter Herrr Rotter,

    laut aktuellem Blutbefund liegt mein B12 Wert bei 163 pg/ml. Ich habe angefangen, ein Präparat mit 500µg in Form von Methylcobalamin-Kapseln einzunehmen, jedoch wieder abgesetzt, da sich eine Schwangerschaft herausgestellt hat. Nun bin ich in der 17.SS und meine Frauenärztin rät mir,auf jeden Fall B12 einzunehmen. Ich bin nur skeptisch aufgrund der hohen Dosis meiner Kapseln. Kann sich eine so hohe Dosis oder auch das Methylcobalamin negativ auf das Kind auswirken? Welches Präparat würden Sie mir in meiner Situation empfehlen? Besten Dank für Ihre Antwort,lg, Hanna Eder

    • Hallo,

      Im Gegenteil, genau wie ihre Frauenärztin sagt, ist B12 besonders in der Schwangerschaft enorm wichtig und ein Mangel wirklich nicht gesund für das Kind.
      Werte über 400 wären in der Schwangerschaft sehr zu empfehlen.

      Grüße

  11. Hallo und guten Tag,
    zunächst mal: Danke für die reichhaltigen Informationen auf dieser Webseite….werde hier noch gerne mein Wissen erweitern! Ich spritze regelmäßig B 12, B 6 und Folsäur (meine Hausärztin hat mir gezeigt, wie ich intramuskulär spritzen kann). Dass die Aufnahme der Injektion von B 12 auch oral (sprühen unter die Zunge) möglich ist, freut mich zu lesen :-) . Es würde die Sache ja doch vereinfachen und ich möchte es gerne ausprobieren.Bei einer späteren Blutentnahme werde ich ja erkennen, ob es bei mir funktioniert. Kann man B 6 und Folsäure (Injektions-Ampullen von Pascoe) ebenfalls unter die Zunge sprühen, ist auch hierbei die orale Aufnahme genauso wirksam?

    • Hallo,

      allgemeine Aussagen zur oralen Aufnahme sind so gut wie unmöglich – das unterscheidet sich je nach Darmgesunheit zum Teil sehr.
      Generell sind alle drei Vitamine auch oral wirksam (so nehmen wir sie schließlich eigentlich mit der Nahrung auf). Die Aufgneommene Menge ist aber geringer als bei Injektionen.

      Es gibt auch Stimmen, die sogar genau aus diesem Grund die orale Aufnahme vorziehen, da dies eher dem natürlichen Aufnahmemuster entspricht.
      Studien darüber gibt es jedoch keine.

      Grüße

  12. Sabrina Bollenbach:

    Hallo,
    ich habe mir vor 2 Wochen auch mal wieder ein großes Blutbild sowie diverse andere Blutwerte testen lassen, aus gesundheitlichen Gründen als auch aus einfachem Interesse da ich schon seit längerem ein Nahrungsergänzungsmittel nehme das etwas gegen ´freie Radikale´ unternehmen soll. So wollte ich mal testen wie hoch die biologische Wertigkeit dieses Produktes wirklich ist. Nun kam heraus dass die biologische Wertigkeit wohl sehr gut ist da ich mit allen getesteten Inhaltsstoffe sehr gut versorgt bin. Was allerdings hoch hinaus ist ist auch bei mir der Vitamin b12 Wert. Der liegt bei 786 pmol. Normal ist wohl 141-489 pmol. Die Ärztin selbst konnte mir auch keine Bekannten Schaden oder Nebenwirkungen aufgrund eines zu hohen Vitamin b12 Wertes aufzeigen. Meinte nur ich sollte die Nahrungsergänzung absetzten. Ohne mir aber irgendwelche Gründe nennen zu können. Jetzt bin ich bisschen unsicher was ich tun soll. Auch im Internet habe ich keine aussagekräftigen Antworten bekommen bisher.
    Vielleicht können Sie mir einen Rat geben?
    Liebe Grüße
    Sabrina Bollenbach

    • Hallo,

      amerikanische Speialisten empfehlen Blutwerte um 600 pmol, ich würde mir da also eher keine Sorgen machen.
      Es kann außerdem sein, dass ein Teil des gemessenen B12 inaktive Analoga sind.

      Unsere Empfehlung ist bei guter Gesundheit nicht mehr als 500µg am Tag einzunehmen, da wir es schlicht für sinnlos halten.
      Negative Nebenwirkungen oder Langzeitfolgen sind aber bisher nicht bekannt.

      Grüße

    • Interessant was in den Anfragen Ärzte so manchen gesagt haben…..
      ziemlich viel BlaBla wo wie längst als Betroffene z.B. ohne Intrinsic factor oder Dünndarmresektionen u.a. ganz andere Fakten haben. Es gibt keine ÜBerdosierung bei Tausenden von uns, leider zeigen aber deren Neuropathien und noch anderes mit TOTAL normalen B12 Werten. Sicher gibt es die welche von Natur aus schon, einfach “inaktives” B12 rumschwirren haben. Sehr vereinfacht ich weiss, aber sagen wir mal so es kommt eben nicht in der Zelle an wie es sollte….. Das andere ist wir spritzen 3000 mÜ Depot i.m. für 3 Monate. Das reicht bis auf wenige Ausnahmen den meisten. Wehe aber man tut es nicht über Jahre. Die Reserven in der Leber sind schnell weg, wie schon gesagt bei Vegetariern noch eher. Alles was mit Darmerkrankungen zu tun hat, braucht sowieso noch mehr bestimmte Anti-Oxydanzien, da streiten sich bis die Umweltmediziner, sicher aber braucht man vermehrt ALLE B-Vitamine ein Leben lang. Es gibt allerdings ein mögliches Problem wenn man wie oft von Ärzten gesagt VitB12 und Folsäure kombiniert einnimmt oder spritzt. Da es Antagonisten sind, also Gegenspieler kann es sein da man meist Folsäure noch problemlos aufnimmt über die Nahrung, VitB12 aber ständig absackt und manchmal rasant bei verschiedenen Problematiken, dass man sich selbst eine Anämie verpasst auf Dauer, wenn man beide Vitamine ständig spritzt. Haben mir Chefärzte Recht gegeben als ich damit kam, weil mir auffiel dass so viele Betroffene irgendwann in Blutarmut eben gingen…. Und Eisen half kaum bis gar nicht. Ich hab mich immer geweigert Folsäure/B12 in Kombination i.m. gespritzt zu bekommen. Bis dato hab ich seit langen Jahren noch nie wirkliche Anämie und Super HB immer gehabt auch nach OP’s. Wollte es nur sagen, manchmal muss man einfach logisch denken um es nicht noch mehr zu verfahren. Ach so zu Werten seeeeehr hoch nach B12 Depot Spritzen. Es ist normal wenn es hoch ist die ersten Tage bis 1-2 Wochen aus Erfahrung. Das muss aber nicht immer so sein, hängt wohl grad von einigem ab. ABER ich kenne Betroffene wo noch Wochen nach B12 Spritze extreeeeeem hoch im Blut. Das hat immer auf anderes hingezeigt letzendlich. Aber das B12 selbst hat keine schweren Nebenwirkungen. Gar keine selbst wenn hoch – ich hab nicht-alkoholische Leberhepatitis durch intestinale Dysbiose zu spät erkannt, 3. Grad Niereninsuffizienz, 1. Grad Mitralklappeninsuffizienz… glaub 8 OP’s die letzten Jahre dazu vorm Leberversagen noch auch mit Glutathion i.v. einiges ja aufgefangen. Dennoch bin ich gedätscht zu allen Seiten selbst wenn man es nicht sieht. ABER B12 ist das einzige Vitamin wo ich sage her damit, kann ruhig höher auch mal gehen. Nie uner 400 im Blut sowieso. Boss nicht vergessen i.m. (na gut Spray sauteuer oder über Mundschleimhaut aufgenommen Mini-Tabletten inzwischen zu kriegen gehen auch, aber persönlich find ich i.m. Depot einfacher, subkutan spritz ich manchmal wenn ich keine Zeit habe zum Arzt zu gehen, aber ich merke selbst wirkt nicht so wie i.m. und kürzer)
      War auch erstaunt dass B12 Thromboserisiko erhöhen würde…. wie schon gesagt hier NEEEEE eher Gegenteil da B6 und B12 in Verbindung mit Homocystein stehen. Wobei kann man ja seit ein paar Jahren genetische Variante im Blutbild einfach testen lassen und man weiss ob man Risikokandidat/in ist. Bin ich z.B. nicht uuuufffff. Vitamin K würde eher auf Gerinnung mitspielen, bei Darmgeschichten wenn die Darmbakterien es nicht mehr genügend produzieren machen wir eine Kut vor einer OP damit. Dann kommt es weniger zu Hämatomen, Nachblutungen…. Allerdings wieder nicht bei Marcumar PAtienten von uns zu nehmen. Ach ja, das Ganze ist schon faszinierend….. schön wäre es allerdings nicht selbst betroffen zu sein. Könnte auf die ganzen Überlegungen und Supps und Spritzen gerne verzichten. Aber es ist nun mal so wie es ist. Viel Glück allen

  13. Guten Abend,

    bisher hatte ich immer verstanden, daß es praktisch nicht möglich wäre, Vit.B12 überzudosieren. Was ich auch so verstanden bzw. interpretiert hatte, daß es keine unangenehmen Wirkungen (Nebenwirkungen) gäbe. Nun hat mir der Arzt gesagt, B12 rege die Blutbildung an und zu viel davon führe zu einem Thrombose-Risiko. Er kann keinen Mangel bei mir sehen und deshalb könne er es nicht verantworten, daß mir weiter B12 gespritzt würde.

    Zur Information: für ihn hat man B12-Mangel, wenn das Blutbild Zeichen von Anämie zeigt. Vorher offenbar keine Substitution nötig – ich hatte erwähnt, daß ich seit über 20 Jahren vegetarisch esse, keine Reaktion darauf. Beides läßt mich am einschlägigen Kenntnisstand dieses Arztes etwas zweifeln. Den Urintest auf MMA ignoriert er, im Serum hatte ich direkt vor Beginn einer Spritzenkur einen Wert über 600. Nach vier Wochen B12-Spritzen ging es mir aber sehr viel besser – incl. Symptome, von denen ich vorher gedacht hatte, das wären halt Alterserscheinungen, ohne überhaupt an Symptome von was auch immer zu denken. Würde gerne weiter spritzen, denn ca. 4 Wochen nach einer Spritze beginnen die Symptome wieder, echt lästig. Und von oral erwarte ich nicht viel bei meiner Darm- und Magenvorgeschichte.

    Aber ob das mit dem Thrombose-Risiko bei “zu viel” B12 ernst zu nehmen ist – das würde mich natürlich interessieren.

    Viele Grüße, Gertrud

    • Hallo,

      bei einem Wert von 600 werden die wenigsten Ärzte Injektionen befürworten – das dieser Wert nicht wirklich aussagekräftig ist, hat sich oft noch nicht herumgesprochen.

      Nicht benötigtes B12 scheidet der Körper aus, von einem Thrombose-Risiko habe ich noch nie gehört – im Gegenteil, ist dies meines Wissens eher bei einem B12-Mangel und hohen Homocystein-Werten der Fall.

      Grüße!

  14. Sehr geehrter Herr Rotter,

    ich habe seit 20 Jahren einen Morbus Crohn, fehlendes terminales Ileum, einschließlich Ileocöcalresektion, erweiterte Hemicolektomie. Seit Jahren spritzte ich monatlich 1000 mikrogramm Cyanocobalmin. Nach Blutbildkontrollen lag der B12 Wert dann immer bei 420 -450 ng/l.

    Im November letzten Jahres wechselte ich auf Hydroxocobalamin 1500 mirkrogramm. Dummerweise wurde 2 Tage nach einer B12 Spritze mit 1500 mikrogramm auch der B12 Wert kontrolliert. Er lag bei 16 000 ng/l.

    Der Referenzbereich liegt bei 187-1059 ng/l.

    Außerdem nehme ich Folsäure.

    Das Labor, das diese Werte ermittelte schließt einen Fehler bei der Messung aus.

    Muss ich mir Sorgen machen? ( Labor sprach von Differentialdiagnose wie chronisch myeloische Leukämie, leukämoide Reaktion )

    Reicht, wie meine Hausärztin meint, eine in 4 Wochen stattfindende B12 Kontrolle aus? ( B12 Wert wurde mir im November am Telefon falsch mitgeteilt, Arzthelferin rief an und sprach von 1600 und sie fand diesen Wert schon hoch;) Ich erklärte ihr, dass ich 2 Tage vorher B12 gespritzt hatte und der Wert dann wohl etwas höher sei.

    Nachdem ich letzte Woche eine Kopie bekam, las ich diese 16 000. Nun mache ich mir Sorgen.

    Ist dieser hohe Wert durch die Depotwirkung zu erklären?

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüsse,

    Sabine

    PS: Ich bin begeistert über so viel Wissen und Informationen. Vielen Dank!

    • Hallo,

      ehrlich gesagt würde ich den Test mit mindestens 10 Tagen Pause zur letzten Injektion wiederholen.
      Es wäre sonst sehr voreilig, hier Schlüsse zu ziehen.

      Grüße

  15. Hallo,

    Ich habe einen leicht erhöhten Vitamin B12 Wert bei einer Schilddrüsenuntersuchung gehabt. Das obere Limit lag bei 489 (Einheit weiß ich nicht) und ich hatte einen Wert von 659. kann so ein Wert auch durch vorherige Tabletteneinmahme zustande kommen? Es wurde nicht nüchtern Blut abgenommen und ich habe am Tag vorher und morgens insgesamt 300 Prozent des Tagesbedarf an Vitamin B 12 genommen und sehr wenig getrunken. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Viele Grüße Sandra

    • Hallo,

      600 pg/ml bzw. ng/l wären sogar ein sehr guter Wert. 400 ist nicht das obere Limit, sondern ab da liegt zu 100% kein Mangel mehr vor.
      Ihre Dosierung ist absolut nicht zu hoch.

      Grüße

  16. Aufpassen weil wir es grad wieder hatten von Betroffenen: Wenn nach Depotdosis 3000mcg i.m. nicht binnen Tagen das Vitamin B12 im Blut runtergeht…. sondern weiter hoch bleibt, wir haben sogar festgestellt dass es deren gibt mit noch höher gehen HUCH … da wusste auch kein Arzt vor Jahren Bescheid. Aber an sich ist das kein sehr gutes Zeichen. Es wird dann nicht richtig aufgenommen mal sicher.

  17. Cobalt Allergie (also mit igE ….) kenne ich bis dato niemand und ich hab auf fast alles irgendwann reagiert, ist eben schwerste HiT durch intestinale Dysbiose und zwar 5 vor 12 mit normalen Werten. Die Franzosen sind grade in Studien gewesen da weiter, es hat wohl 1/5 Menschen eine deteriorierte Darmflora. Also dann, d.h. 1 von 5 Menschen hat alle möglichen und unmöglichen, insbesondere unerklärbaren Reaktionen…. oder auch mal wie ich es dazu kannte, paradoxe. Selbst der Spitzenvertreter Gastro in DE Chefprof UK hat es mir überlassen und tut es immer noch … als er sah dass ich wiederkam nach 19 Jahren !!!Ich könnte hier jetzt Namen Marke nennen wo bei 99% der PAtienten geht, die ihr Leben lang (wegen fehlendem Intrinsic factor) spritzen müssen. Aber wenn man mal Komplementärmedizin und eine der führenden Marken denkt …. und in der Materie ist, kommt man drauf. Ich hab deren noch andere Marke für subkutan auch von Referentin geschenkt bekommen, die gingen bis dato auch bei allen. Es gibt immer eine Marke die geht. Wie soll ich sonst Hochdepot reinkriegen in Leber wenigstens ein bisschen ??? Ist ja einziges Vitamin was da gespeichert wird, nur dass bei 15% PAtienten ein Grossteil inaktiv auch noch verhallt. ORal geht an die Magenwand…. ausser die sublingualen z.B. die welche die Umweltmedizin Firmen aus USA auch benutzen. Die grosse Fa die europaweit liefert darf ich hier wohl auch nicht angeben. Es gibt IMMER einen Weg, egal was es ist es reinzukriegen – zumindest bei Supplementierungen. LEider aus Erfahrung geht das bei Medikamenten nicht….

  18. Guten Tag,

    mein B12 Blutserum war bei 256, der Homocysteinwert bei 16 und mein Arzt sagte, das wäre noch nichts dramatisches… Ich machte darauf privat noch einen Urintest, da lag der wert bei 2,23 mg/g Kreatinin, Kreatinin bei 1,79g/l bei einmaliger Abnahme des Urins.
    Der Arzt verabreichte mir dennoch auf mein Drängen hin Spritzen 1x wöchentlich.Bisher wurden sie dreimal verabreicht (je 1000ug)In der Zeit des Urlaubs überbrückte ich mit 1000ug sublingual Methylcobalamin.
    Nun habe ich seit einigen Tagen so seltsame Knoten im Gesicht – kann das mit der Behandlung in Zusammenhang stehen?
    Wann macht es Sinn, die Ergenisse zu überprüfen?

    Danke für die Auskunft
    Marie

    • Hallo,

      die Akne ist vermutlich eine Reaktion auf das Vitamin B12. Es ist kein Zeichen einer Überdosierung, sondern weist auf eine Cobalt-Allergie hin. (Vitamin B12 enthölt Cobalt)
      Bei einigen Menschen hilft es, die Dosierungen kleiner zu wählen, damit der Körper nicht so stark reagiert.

      Grüße

    • Hallo,

      danke für die Auskunft. Nun, gegegn Coabld bin ich tatsächlich allergisch – zusammen mit Nickel. Die Allergologen sagen aber, das wäre eine andere Form und dürfte nichts machen.
      Ich habe das sublinguale nun abgesetzt und die Beulen sind zurückgegangen. Was bleibt ist ein etwas aufgedunsenes, leicht geschwollenenes Gesicht, Juckreiz und Hautrötungen bes. abends.

      Ich habe meine Werte überprüfen lassen:

      Homocystein: 10,8 umol/l (zuvor 16,3)
      Folsäure: 6,1 ng/ml
      B12 Blut: 484 pg/ml (zuvor 252)
      Kreatinin U: 0,72 g/l (zuvor 1,79)
      Methylmalon U:1,78 mg/g (zuvor 2,23)

      Spritzen erhalte ich jetzt auch keine mehr.
      Was fange ich an mit den Werten und vorallem mit diesen Beschwerden? Lassen die mit der Weile nach oder brauche ich eine Art Gegenmittel, wenn ich es nicht vertrage (ist ja durch die Vene aufgefüllt worden)

      Viele Grüße
      MARIE

    • Hallo,

      ja das Cobalt im B12 ist Gebunden, trotzdem ist es häufig, dass bei Cobalt-Allergikern diese Symptome auftreten, weshalb ich einen klaren Zusammenhang vermute.

      werte sind nun gut, verschlechtern sich aber sicher nach einiger Zeit wieder
      Ich würde nun warten bis alle Symptome zurückgegangen sind und es dann mit 250 µg oral versuchen. Wenn das klappt kann bis 500µg oral erhöht werden.

      Grüße

    • Hallo,
      mehrere Autoren (darunter auch Kuklinsik) weisen darauf hin, dass bei B12 Substitution nicht nur der Folsäurebedarf steigt, sondern auch der Biotin-Bedarf (bis hin zu 2,5 – 5 mg!). Das bedeutet, dass eine relative Unterversorgung mit Biotin aus der B12 Gabe hochdosiert entstehen kann. Von einem Biotinmangel ist bekannt, dass er Akne auslöst, ebenso wie von einem Zinkmangel. Es wäre also sicher einen Versuch wert, Botin und Zink zu substituieren, um ggf. eine Besserung zu erreichen.
      Im Falle einer allergischen Komponente könnte Calcium in Verbindung mit D3, besonders im Winter, helfen.

    • Hallo,

      das Biotin ist nötig für die Umwandlung zu Adenosylcobalamin. Das passiert nach Bedarf. Bei ohnehin schon bestehendem Biotin-Mangel könnte der Effekt eintreten, den Sie beschreiben, ja.

      Grüße

  19. Das ist eine Histaminreaktion !!! Wahrscheinlich mal wieder auf die Trägersubstanz.

    Wobei ich bin gegen i.m. spritzen in den OBerarm, das macht öfters mehr Reaktionen generell. Histamin = Neurotransmitter und Gewebehormon, daher kann es zu verschiedensten Reaktionen kommen. Zur Fibromylagie und was die Dame oben noch so schrieb, ich würde in dem Fall UNBEDINGT erstmal histaminarm essen – es ist oft mit das Problem der “biogenen Amine” wie ich es inzwischen den Ärzten sage, dann kommt es an :) Einerseits werden Eiweisse besonders industriell verarbeite schlechter verdaut, andererseits gibt es auch viel “Gesundes” was Histamin enthält, respektiv als Histaminliberator fungiert. Sag ich als Selbstbetroffene Histamin-Intolerante (momentan nur noch latent Gottseidank nach Jahrzehnten) Als Letztes können verschiedene Reaktionen auf einen Magel an einigem herrrühren, aber auch eine Abbaustörung (DAO Enzym bspweise) der Neurotransmitter, als letztes in der Reihe das Histamin sein. Bei Frauen da anderer Stoffwechsel noch schwieriger genau einzusehen, was wo gerade vielleicht passiert oder auch fehlt. Enzyme die überlebenswichtig sind in allen Stoffwechselvorgängen benötigen auch Vitalstoffe als Co-FAktoren !!! so genau gibt es hier nur leider auch keine Erkenntnisse die man einfach umsetzen könnte. Das B6 Co-Faktor ist ist auch überholt selbst vom Experten Prof. Jarisch aus Wien dazu…. Persönlich bei mehr Problemen kann ich nur sagen ALLE B-Vitamine nehmen ! Nur aufpassen da wenn man zu hoch dauernd Folsäure supplmentiert, was ja viele Frauen insbesondere tun…. es ist der Gegenspieler von Vitamin B12. Man benötigt also dann immer höheres B12 um sicher zu gehen. Für mich und andere ist 300 mg Minimum im Blutserum nicht akzeptabel wenn schon Probleme im Körper bestehen. Wir gehen vom untersten Limit 400 mg aus !!! Ich bin immer noch höher, weil kein Mensch weiss WAS DAZU AKTIV IST VON B12 !!! Es ist wie manch anderem…. Blutbilder sind eine Momentaufnahme und ausser Vitamin D sagt eigentlich nichts was wirklich aus wenn “normale Werte” Was ist schon normal ??? JEder Metabolismus ist anders.
    LG

    • Hallo,

      leider ist es nicht so einfach. Es scheint verschiedene Gründe für diese Reationen zu geben. Eine häufige ist auch eine Cobalt-Allergie.

      Grüße!

  20. Helga van de Linde:

    Sehr geehrter Herr Rotter,
    im Oktober 2014 wurde im Blut ein B12 Wert von 170 (ähnlich im juli 2013, damals jedoch übersehen).Ich bekam noch im Oktober 5 Spritzen iv. Hydroxocobalamin/Hevert, 1000mcg. Danach bis heute täglich oral Methylcobalamin, 1000mcg. Nach einer enormen Verbesserung meines Befindens( nicht mehr ununterbrochenes Gefühl von Schwäche, Überanstrengung, Erschöpfung) bin ich nun beweglicher und kann endlich wieder meinen Alltag in Angriff nehmen . Alle Schmerzen jedoch und eine ausgeprägte Muskelschwäche sind geblieben (Fibromyalgie, Hashimoto Schmerzen besonder stark in den Beinen, Herzschmerzen und gestörter Herzrhythmus )Seit ca. 10 Tagen hat sich das Befinden wieder etwas verschlechtert) aber die dosierung ist doch nicht zu niedrig? Und : eine gynäkologische Krebsvorsorgeuntersuchung war wegen zu starker Schmerzen nicht möglich.Ich soll nun die Untersuchung mit Östrogenhaltigen Zäpfchen vorbereiten, bin jedoch skeptisch, da ich selbst auf das Östrogen im tofu mit Gebärmutterschmerz reagiert habe. Ich las, daß sich durch einen B12 Mangel auch die Vaginalschleimhaut zurückbilden kann. Falls das die Ursache für die Schmerzen sein kann: wie lange dauert es bis sie sich neu gebildet hat, und sollte ich dazu höher dosieren? Ist es evtl sinnvoll Adenosylcobalamin zu nehmen?
    Kann meine Hirnatrophie (CT 2006, ” Erweiterung der corticalen sulci und des frontalen interhemisphärenspaltes als Hinweis auf beginnebde hirnatrophische Veränderungen ” Folge eines langen B12 Mangels sein (24 Jahre vegetarische Ernährung mit längeren veganen Phasen) DANKE FÜR DIESE SEITE!
    Grüße Helga van de Linde

    • Hallo Helga,

      Fibromyalgie ist ein schwieriges Thema, das mit vielen Nährstoffen in Verbindung gebracht wird.
      Für rund 100€ bieten einige Orthomolekulare Mediziner komplette Blutbilder mit allen Nährstoffen an – das wäre in ihrem Fall vielleicht hilfreich, wenn das innerhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten liegt.

      Schleimhäute hängen mit vielen Nährstoffen zusammen, dazu gehören auch die B-Vitamine, inklusive Folsäure und B12.

      Zu ihrer Hirnatrophie kann ich keine Auskunft geben, da ich mich hiermit bisher nicht auseinandersetzen konnte.

      Viele Grüße!

  21. Ich wollte noch was zu anaphylaktoiden/anaphylaktischen Reaktionen auf B12 sagen. Gottseidank bin ich nicht selbst betroffen, da ich regelmässig spritzen muss.
    Es gibt sie sehr wohl jedoch die Reaktionen…… hat mein Hausarzt bestätigt. Er lässt besonders ältere Patienten die ersten beiden Male i.m. spritzen 1/2 Stunde noch im Wartezimmer sitzen längst. Ohne hier Firmennamen sagen zu wollen, die Reaktion ist nicht auf das Vitamin selbst sondern wohl eher mal wieder auf die Trägersubstanz !!! Juckreiz ist wohl auf Histaminausschüttung zurückzuführen und eben auch mal Haut/Gewebereaktion bei B12 Spritzen, das ist bekannt bei all denen die aus verschiedensten Ursachen ihr Leben lang spritzen müssen. LG MJ

  22. Alles OK nur wird nicht gesagt dass Reserven von B12 in der Leber als einziges B-Vitamin gespeichert werden. Welche allerdings bei Vegetariern/Veganern und Menschen mit intestinaler Dysbiose, Resorptionsstörungen allgemein sehr schnell aufgebraucht sind. Die lange Zeit Standard med. Aussage dass jahrelang Reserven da sind ehe man supplementieren muss, stimmt somit ebenfalls nicht mehr.

    • Hallo,
      danke für den Kommentar – zu den Körperspeichern gibt es einen eigenen Artikel.

      Grüße!

  23. Marie-Luise Brandt:

    Hallo,
    mein Heilpraktiker hat mir gestern Vitamin B12 inden Oberarm gespritzt und heute früh habe ich so ein Juckreitz an beiden Unterarmen, ist das eine allergische Reaktion?
    Ist das gefährlich, und welche gegenmaßnahme? Muß ich mir Sorgen machen?
    L.G. von Marie-Luise Brandt aus Meckl.-Vorpommern.

    • Hallo,

      allergische Reaktionen in dem Sinne gibt es bei Vitamin-B12 nicht.
      Wenn die Spritzen nicht vertragen werden, würde ich auf orale Präparate wechseln.

      Grüße!

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