Vitamin B12 Tagesbedarf

Tagesdosierung 

Vitamin B12 Tagesbedarf

Vitamin B12 Tagesbedarf: Tabelle nach DGE und WHO je nach Alter und bei Schwangerschaft. Wie kann man ihn durch Lebensmittel decken? Dosierung für Präparate?

Vitamin-B12-Tagesbedarf: Täglicher Bedarf

Zusammenfassung

  • Tagesbedarf laut DGE: 3 µg.
  • Tagesbedarf beschreibt nicht die tatsächlich benötigte Menge!
  • Aktuelle Studien weisen einen Bedarf von 7-10 µg nach.
  • Bei Stress, Krankheit und während der Schwangerschaft besteht ein deutlich erhöhter Bedarf.
  • Veganer sollten Präparate einnehmen.

Vitamin B12 ist ein essentielles Vitamin. Das bedeutet, unser Körper kann es selbst nicht in verwertbarer Form herstellen und wir sind darauf angewiesen, es regelmäßig über die Nahrung aufzunehmen, um eine gesunde Funktion des Körpers aufrecht zu erhalten.

Aber wie viel Vitamin B12 brauchen wir? Und wie viel nehmen wir ungefähr mit der Nahrung auf? Worauf ist bei vegetarischer oder veganer Ernährung besonders zu achten? Wann ist es wirklich sinnvoll, Vitamin-B12-Präparate einzunehmen? Über diese und andere Fragen soll dieser Artikel Aufschluss geben.

RDA und empfohlene Tagesdosis – Der Tagesbedarf an Vitamin B12

Der Tagesbedarf an Vitamin-B12 ist ein Wert, der wissenschaftlich nicht ganz eindeutig bestimmbar ist und daher aus verschiedenen Faktoren ermittelt werden muss. So erklärt sich, dass international leicht unterschiedliche Werte für den Tagesbedarf an Vitamin-B12 angegeben werden. Als Richtwerte für den Tagesbedarf oder die „empfohlene Tagesdosis“ gelten vor allem die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) (1) und die Daily Recommended Allowance (RDA) der EU (2) und der USA (3). Auch die WHO/FAO hat entsprechende Werte herausgegeben, die denen der USA entsprechen. (4)

Tabelle: Tagesbedarf Vitamin B12 nach DGE, WHO und EU

Erwachsene (über 14 Jahre)

3,0

2,5

2,4

2,4

Schwangere Frauen

3,5

2,6

2,6

Stillende Frauen

4,0

2,8

2,8

Kinder 1-4

1,0

0,9

0,9

Kinder 4-7

1,5

1,2

1,2

Kinder 7-10

1,8

1,8

1,8

Kinder 10-13

2,0

1,8

1,8

Vitamin B12 Tagesbedarf in der Schwangerschaft und beim Stillen

Ein erhöhter Bedarf an Vitamin B12 besteht während der Schwangerschaft und beim Stillen. Schwangere Frauen benötigen laut WHO und DGE etwa 0,2 – 0,5 µg zusätzliches Vitamin B12, um den Bedarf des Fötus zu decken – insgesamt also 3,5 µg.

Die Vitamin-B12-Konzentration in der Plazenta und im Blut von Neugeborenen sind etwa doppelt so hoch, wie die Konzentrationen im Serum der Mutter – dieses Vitamin B12 muss durch den Körper und die Ernährung der Mutter geliefert werden. Vitamin B12 spielt eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Fötus, weshalb in der Schwangerschaft unbedingt auf eine ausreichende Zufuhr geachtet werden sollte. Nimmt die Mutter das zusätzlich benötigte B12 nicht auf, kann der Bedarf zwar teilweise aus den Vorräten der mütterlichen Körperspeicher gedeckt werden, sich darauf zu verlassen, ist aber ein unnötiges Risiko für das Kind.

Während des Stillens verlieren Frauen recht viel Vitamin B12 über die Muttermilch, so dass in dieser Zeit der Bedarf sogar noch höher ist, als in der Schwangerschaft. Die DGE empfiehlt hier, mindestens 4 µg aufzunehmen – also 1 µg zusätzlich zum Tagesbedarf eines Erwachsenen. Muttermilch enthält genauso viel Vitamin B12 wie das mütterliche Blut – besonders Vegetarier und Veganer sollten während dieser Zeit Präparate einnehmen, da hier häufiger Mangelerscheinungen festgestellt werden, was sowohl für die Mutter als auch für das Kind ein Risiko darstellt. (5)

DGE-Empfehlung und Tagesbedarf – Was bedeutet die empfohlene Tagesdosis?

Die DGE-Empfehlung oder RDA  ist nicht gleich dem tatsächlichen Tagesbedarf, sondern beschreibt die Menge an Vitamin B12, die laut Empfehlung der entsprechenden Organisationen ausreichen soll, um den Tagesbedarf von 97,5 Prozent aller gesunden Menschen zu decken. Die Empfehlungen beinhalten schon gewisse Sicherheits-Puffer, um unterschiedliche Stoffwechsel zu berücksichtigen. (6)

Dabei ist zu beachten, dass die empfohlene Tagesdosis den Bedarf von gesunden Menschen beschreibt. Sie berücksichtigt darum nicht oder nur sehr bedingt, den erhöhten Bedarf durch Stress, Krankheit, schlechte Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum, bei Medikamenteneinnahme und Magen-Darmproblemen. Es gibt außerdem diverse andere Probleme mit den aktuellen Empfehlungen, die weiter unten besprochen werden.

Die Empfehlung der DGE sollte darum nicht als der tatsächliche Tagesbedarf verstanden werden, sondern als ein Richtwert, der einen Mindestbedarf definiert, welcher im Idealfall ausreichen kann, einem Mangel vorzubeugen. In vielen Einzelfällen kann der tatsächliche Vitamin-B12-Tagesbedarf deutlich darüber liegen.

Wie wird der Vitamin-B12-Tagesbedarf bestimmt?

Wie kommen die Werte für den Tagesbedarf an Vitamin B12 eigentlich überhaupt zustande? Sie sind im Wesentlichen eine Ableitung aus diversen wissenschaftlichen Beobachtungen. Bei Vitamin B12 zählen dazu:

  • Die Menge des täglich ausgeschiedenen B12
  • Die Größe der Körperspeicher
  • Analyse von Ernährungs-Studien
  • Analyse von Studien mit Anämie-Patienten und Vegetariern und Veganern

Die Argumentation der aktuellen Empfehlungen lautet dabei ungefähr wie folgt: Der Mensch scheidet täglich etwa 1 bis 2 µg Vitamin B12 aus, die somit den Körperspeichern verloren gehen, welche insgesamt etwa 2.500 µg Vitamin B12 umfassen.

Für eine optimale Funktion scheint der Körper verschiedenen Studien zufolge nur etwa 0,5 bis 1 µg Vitamin-B12 am Tag zu brauchen, wobei diese Werte wohlbemerkt vor allem aus Studien abgeleitet wurden, die mit Injektionen durchgeführt wurden – die also die kritische Phase der B12-Absorbtion aus der Nahrung im Darm umgangen haben. (7) Bei einer Aufnahme von nur diesen 0,5 bis 1 µg (per Injektion!) würden sich jedoch aufgrund des etwas höher liegenden Verlusts über viele Jahre die Körperspeicher leeren. Aus diesem Grund wurde der Tagesbedarf zwischen 1 und 3 µg angesetzt, um zu gewährleisten, dass neben der für die direkte Gesunderhaltung nötigen Menge auch ein Überschuss aufgenommen wird, durch den die Körperspeicher gefüllt bleiben. So können die Speicher und in Zeiten geringerer Aufnahme den Bedarf ausgleichen, was besonders im hohen Alter wichtig ist.

Interessant ist dabei zu bemerken, dass über den Intrinsic Factor – das Transportmolekül, das die Aufnahme von Vitamin-B12 im Darm ermöglicht – nur 1,5 µg Vitamin-B12 pro Mahlzeit oder Dosis aufgenommen werden können. Betrachtet man die B12-Konzentration in Lebensmitteln, so ist leicht zu sehen, dass auf diesem Wege pro Tag wohl  kaum mehr als 4 bis 7 µg Vitamin B12 auf diesem Wege aufgenommen werden – dies entspricht wohl nicht ganz zufällig recht gut dem errechneten Tagesbedarf des Menschen.

Vitamin-B12-Tagesbedarf: Absorbtion vs. Aufnahme

Die aktuelle Definition des Tagesbedarfs weist einige Probleme auf. Zum einen sind die Studien, auf die sich die Definition stützt sehr alt, und stammen aus einer Zeit, in der neuere Methoden zur Bestimmung eines Vitamin-B12-Mangels noch gar nicht existierten.

Zum anderen wird bei der Diskussion um den Tagesbedarf teilweise außer Acht gelassen, dass die Zufuhr über die Nahrung nicht notwendig der tatsächlichen Absorption des Vitamins entspricht. Die Zufuhr mit der Nahrung und die tatsächliche Aufnahme des Körpers aus der Nahrung sind zwei völlig verschiedene Dinge. Leider wird der Begriff Aufnahme in dieser Hinsicht etwas unscharf benutzt. Es ist auch seltsam, dass die Bedarfswerte mit Injektionen ermittelt wurden, da bei Vitamin B12 die Aufnahme über den Darm die eigentlich kritische Frage ist.

Die aktuellen Empfehlungen von DGE und WHO gehen davon aus, dass es ausreicht, genau die Menge an Vitamin-B12 zuzuführen, die mit Spritzen ermittelt und aus den Verlusten als Bedarf errechnet wurde. Dies würde aber voraussetzen, dass die zugeführte Menge Vitamin B12 in voller Höhe absorbiert wird. Dies ist aber schon theoretisch ziemlich sicher nicht der Fall. Auch praktisch haben aktuelle Studien nachgewiesen, dass die Zufuhr deutlich höher liegen muss: Die relevanten Bio-Marker erholen sich erst bei einer Aufnahme von 4 – 10 µg Vitamin B12 pro Tag.

Hier eine Übersicht über aktuelle Studien:

Probanden

     

 Herkunft

Amerikanisch (Mix)

Hordaland Homocysteine Study (Norwegen)

Dänisch

Süd-amerikanisch

Framingham offspring (UK)

Anzahl

299

5937

98

449

2999

 Alter

18–50

47–74

41–75

60–93

26–83

 Geschlecht

Beide

Beide

Frauen

Nicht erwähnt

Beide

B12 -Aufnahme

     

 Ermittlung durch

Fragebogen

Fragebogen

Ernährungs-tagebuch

Fragebogen

Fragebogen

 Präparate eingeschlossen

nein

ja

ja

ja

ja

Empfohlene Tagesdosis (μg Vitamin B-12/Tag)

4–7

6–10

6

7

10

Wie deutlich zu sehen ist, weisen diese aktuellen Studien übereinstimmend nach, dass die tatsächlich benötigte Menge Vitamin-B12 deutlich höher liegt, als die aktuellen Empfehlungen, nämlich im Mittel bei etwa 7 µg. Es ist anzunehmen, dass diese neuen Erkenntnisse bei der nächsten Überarbeitung der RDA berücksichtigt werden.

Den Tagesbedarf an Vitamin B12 decken

Der Grund für die Diskrepanz zwischen dem Bedarf des Körpers und der dafür benötigten Zufuhr erklärt sich aus der Art, wie Vitamin B12 vom Körper absorbiert wird. Vitamin B12 wird auf zwei verschiedenen Wegen absorbiert:

  • Über den Intrinsic Factor (fest 1,5 µg pro Mahlzeit oder Dosis, unabhängig von der Menge)
  • Über passive Diffusion (1 Prozent der zugeführten Menge)

Der Mechanismus der Aufnahme durch den Intrinsic Factor (IF) erholt sich im Laufe mehrerer Stunden, so dass auf diesem Wege auch mehrmals täglich 1,5 µg aufgenommen werden können. Maximal können auf diesem Weg pro Tag etwa 4,5 µg aufgenommen werden.

Fällt der Absorptionsweg über den IF jedoch weg – was besonders häufig bei älteren Menschen der Fall sein kann – werden nur noch sehr geringe Mengen B12 durch passive Diffusion aufgenommen. Um den DGE-Tagesbedarf zu decken, wäre hier eine Zufuhr von rund 300 µg nötig. Und selbst das setzt eine gesunde Darmflora voraus.

Dies erklärt, warum viele orale Vitamin-B12-Präparate recht hohe Dosierungen aufweisen: Sie sind meist so ausgelegt, dass sie den Bedarf allein über passive Diffusion decken können.

Wie hoch ist mein Tagesbedarf an Vitamin B12?

Wie kann man den eigenen, tatsächlichen Tagesbedarf bestimmen? Die RDA-Werte sind sicher eine gute Orientierung und sollten als Mindestaufnahme betrachtet werden. Die Werte der aktuellen Studien um 7 µg sind wohl aber sehr viel verlässlicher anzusehen. Ein nochmals erhöhter Bedarf liegt möglicherweise vor bei:

  • Stress (physisch, mental oder emotional)
  • starke körperliche Beanspruchung (auch Sport)
  • Konsum von Tabak, Alkohol, Kaffee
  • Konsum von Junk-Food und Softdrinks
  • Einnahme von Medikamenten
  • Störungen der Magen- und Darmschleimhäute
  • nach langer Mangelernährung

Wie viel mehr B12 in diesen Fällen benötigt wird, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Als grober Richtwert kann mit einem Bedarf gerechnet werden, der gut 2-3 µg bis das Doppelte über den Werten der oben zitierten Studien liegt.

Wie kann man den Tagesbedarf durch Lebensmittel decken?

Nehme ich genug Vitamin B12 mit der Nahrung auf? Wann sind Präparate sinnvoll?

Vitamin B12 findet sich nur in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Ei, Milch und Milchprodukten. Eine Übersicht über die Menge B12 in verschiedenen Lebensmitteln findet sich in unserem Artikel Vitamin B12 Lebensmittel. Am besten wird Vitamin-B12 aus Milchprodukten und Fisch aufgenommen, schlechter aus Fleisch. Eine Tabelle mit allen Lebensmitteln finden sich in unserem Artikel Vitamin-B12-Lebensmittel.

Bei intaktem IF, keinem erhöhten Bedarf und guter Gesundheit dürfte bei einer ausgewogenen omnivoren (Allesesser) Ernährung eine gute Versorgung mit Vitamin B12 gewährleistet sein. Auch bei Vegetariern, die viel Käse und andere Milchprodukte essen, trifft dies noch eingeschränkt zu. Bei einer veganen Ernährung hingegen ist eine Deckung des Tagesbedarfs ohne Präparate fast unmöglich.

Doch auch bei omnivorer Ernährung ist eine Versorgung nicht immer gesichert. Reizungen des Darms, Alkohol, Kaffee und Zigaretten, Wechselwirkungen mit Medikamenten und viele andere Faktoren wirken sich sehr negativ auf die Aufnahme von Vitamin B12 aus. Leider sind viele dieser Faktoren in den Industrienationen sehr häufig anzutreffen. Die offensichtlichste Empfehlung ist, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, um diese Wechselwirkungen zu vermeiden. Im Zweifel ist die (vorübergehende) Einnahme von Präparten zu empfehlen, um noch größeren gesundheitlichen Risiken vorzubeugen.

Im hohen Alter lässt die Aufnahme über den IF stark nach, weshalb eine Einnahme von Präparaten häufig sinnvoll und oft sogar dringend notwendig ist.

Vitamin B12 und vegetarische und vegane Ernährung

Da Vitamin B12 nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt, ist es für Vegetarier schwierig und für Veganer extrem unwahrscheinlich, dass der Vitamin-B12-Tagesbedarf über die Nahrung gedeckt wird. Besonders für Veganer ist die Einnahme von Vitamin-B12-Pärparaten oder angereichten Lebensmitteln deshalb dringend angeraten – dies empfehlen auch alle großen veganen Verbände wie zum Beispiel die internationale Vegan Society.

Mehr Informationen hierzu finden sich in unserem Artikel über Vitamin B12 und vegetarische und vegane Ernährung.

Tagesbedarf, Dosierung und Überdosierung

Vitamin B12 ist wasserlöslich und vom Körper nicht benötigte Mengen, werden einfach mit dem Urin ausgeschieden. Vitamin B12 gilt als ungefährlich und eine Obergrenze für die Aufnahme wurde nicht definiert. Ein Vitamin-B12-Überdosierung ist also nicht bekannt.

Die langfristigen Folgen einer Einnahme recht hoher Dosen von 2000 µ Vitamin B12 am Tag, haben sich bei Anämie-Patienten auch über viele Jahre hinweg als unproblematisch gezeigt. Man sollte sich trotzdem vor Augen führen, dass der menschliche Stoffwechsel ein sensibles Gleichgewichts-System ist, und eine sinnlose Überdosierung von Vitaminen sicher eine Belastung bedeutet – in jedem Falle für die Nieren, über welche Vitamin B12 ausgeschieden wird.

Einzelheiten über die korrekte Dosierung von Vitamin-B12-Präparaten finden sich in den entsprechenden Artikeln. 

Quellen:

  • 1 Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Schweizerische Gesellschaft für Ernährungsforschung, Schweizerische Vereinigung für Ernährung (Hrsg.) „Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“ 1. Auflage, 5., korrigierter Nachdruck, DGE, Bonn 2013 http://www.dge.de/modules.php?name=Content&pa=showpage&pid=3&page=7
  • Richtlinie 2008/100/EG der Kommission vom 28. Oktober 2008 zur Änderung der Richtlinie 90/496/EWG des Rates über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln hinsichtlich der empfohlenen Tagesdosen, der Umrechungsfaktoren für den Energiewert und der Definitionen http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:285:0009:01:DE:HTML
  • 3 Subcommittee on the Tenth Edition of the RDAs, Food and Nutrition Board, Commission on Life Sciences, National Research Council: Recommended Dietary Allowances: 10th Edition. National Academy Press, Washington, D.C., 1989 http://www.nap.edu/catalog.php?record_id=1349
  • 4 World Health Organization, Food and Agricultural Organization of the United Nations „Vitamin and mineral requirements in human nutrition“, Second edition, WHO, 2005.
  • 5 Specker, B.L., D. Miller, E.J. Norman, H. Greene, and K.C. Hayes. 1988. Increased urinary methylmalonic acid excretion in breast-fed infants of vegetarian mothers and identification of an acceptable dietary source of vitamin B12. Am. J. Clin. Nutr. 47:89-92.
  • 6 http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=1206.
  • 7 Herbert, V. „Nutritional requirements for vitamin B12 and folic acid“ Am. J. Clin. Nutr. 21:743-752, 1968.
  • 8 Mustafa Vakur Bor, Kristina M von Castel-Roberts, Gail PA Kauwell, Sally P Stabler, Robert H Allen, David R Maneval, Lynn B Bailey Ebba Nexo „Daily intake of 4 to 7 µg dietary vitamin B-12 is associated with steady concentrations of vitamin B-12–related biomarkers in a healthy young population“ Am J Clin Nutr 2010 91: 3 571-577; First published online January 13, 2010. doi:10.3945/ajcn.2009.28082.
  • 9 Vogiatzoglou A, Smith AD, Nurk E et al. Dietary sources of vitamin B-12 and their association with plasma vitamin B-12 concentrations in the general population: the Hordaland Homocysteine Study. Am J Clin Nutr 2009;89:1078–87.
  • 10 Bor MV, Lydeking-Olsen E, Møller J, Nexø E . A daily intake of approximately 6 micrograms vitamin B-12 appears to saturate all the vitamin B-12-related variables in Danish postmenopausal women. Am J Clin Nutr 2006;83:52–8.
  • 11 Kwan LL, Bermudez OI, Tucker KL. Low vitamin B-12 intake and status are more prevalent in Hispanic older adults of Caribbean origin than in neighborhood-matched non-Hispanic whites. J Nutr 2002;132:2059–64.
  • 12 Tucker KL, Rich S, Rosenberg I, et al . Plasma vitamin B-12 concentrations relate to intake source in the Framingham Offspring study. Am J Clin Nutr 2000;71:514–22.


19 Responses to “Vitamin B12 Tagesbedarf”

  1. Als diabetika darf ich vitamin b 12 anemen?
    Trigliceride zea cu ho zind und leba wert cu ho?cu kurce zait hab probiren und zea gut koncetracion flaisi bin cu cajt?
    Enchuligun ish bin auslenda und venig gramatik gelernt!

  2. Wie lange und wo wird B12 gespeichert?
    Ist es besser täglich 10 mikrogramm B12 zu nehmen (davon dürften dann über den IF 1,5 aufgenommen werden und passiv 0,5 also insgesamt 2 mikrogramm pro Tag = 14 mikrogramm pro Woche ) oder besser 1x pro Woche 400 (über IF 1,5 und passiv 20 also insgesamt 21,5 mikrogramm pro Woche = ca. 3 pro Tag) aufzunehmen? Oder auch 2x pro Woche ja 400?

    MfG Kafka

    • Hallo,

      Vitamin B12 wird in der Leber gespeichert. Es pendelt sich ein Gleichgewicht aus Aufnahme und Abgabe aus den Körperspeichern ein, so dass die Speicher bei ausreichender Einnahme mit leichen Schwankungen dauerhaft bestehen. Wird kein Vitamin B12 mehr zugeführt, hängt es von der Größe der Speicher ab, wie lange sie halten.

      Die tägliche Einnahme ist immer Wochendosen vorzuziehen. Die von Ihnen vorgeschlagene Dosierung halte ich für sehr gering.

      Grüße

  3. Der durchschnittliche Tagesbedarf um den normalen Vitaminspiegel zu halten liegt bei mir bei ~ 150 – 200 µg

  4. Hallo Herr Rotter!
    Habe heute so über meinen Vitamin B12 Wert nachgedacht, denn dieser ist seit über einem Jahr bei 16-1800!!! Esse gar nicht viel Fleisch und nehme auch nie Vitamin B Präparate oder sonstige Multivitamin-Sachen. Der Arzt meint immer, das macht nichts. zeigt einfach an, daß mein Körper sehr gut Vitamin B12 verwertet. Hm…….
    Und heute habe ich Ihre HP entdeckt. Super.
    Können Sie mir bitte was dazu sagen?

    Vielen Dank!
    Freundlicher Gruß
    Reich Beate

  5. Gute tag Herr Rotter meine Mutter ist 86 Jahre Alt ich gebe ihr Vitasprint B12 Ampullen meine frage ist ob das gut ist das ich jeden tag gebe, möchte wissen wie lange so ich ihr geben 4 Wochen oder 6 woche?

    • Hallo,

      ältere Menschen haben oft Schwierigkeiten B12 aufzunehmen, so dass eine zusätzliche Gabe von Vitamin B12 durchaus sinnvoll sein kann.
      500µg/Tag sind hier in der Tat eine gute Dosis.

      Vitasprint enthält neben B12 noch weitere Stoffe und es ist Ihre Entscheidung, ob Sie das so gutheißen.

      Um einen Mangel auszugleichen (falls das das Ziel ist) muss die Gabe eher 4 Monate als 4 Wochen erfolgen.

      Grüße!

  6. Guten Tag,
    vll wurde schon x-Mal gefragt, ob es sinnvoll ist, Vitamin B12 d a u e r h a f t als Ergänzung einzunehmen, dann Verzeihung, wenn ich es auch frage; ist es denn so?
    Ich würde die mittlere Dosis von 250Müg nehmen.

    Vielen Dank!
    MfG, Sonja

    • Hallo,

      absolut, sonst würde ja (bei gleichbleibender Ernährung) immer wieder ein Mangel eintreten.
      250µg deckt ziemlich exakt den Tagesbedarf, wenn die Aufnahme gut ist.

      Grüße

  7. Guten Tag Herr Rotter,
    nach jahrelangen Erschöpfungszuständen und regelmässigen depressiven Verstimmungen habe ich gestern meinen HOLO-TC (47) und Calcidiolwert (17) bestimmen lassen.
    Es wäre sehr freundlich von Ihnen, wenn Sie mir hinsichtlich eines optimalen Setup- und Erhaltungsplans für B12 bei diesen Werten einen Tipp geben könnten und welcher Holo-TC-Zielwert Sinn machen würde. Ich bin männlich, 40 Jahre alt, 1,90m, 110kg und bis auf die beschriebenen Symptome schulmedizinisch gesund.

    Vielen Dank für
    Ihre Mühe!

    Was ich bis jetzt gefunden habe ist:
    Aufbau: 3 Monate 2x 500 μg pro Tag
    Erhaltung: 1x 500 μg pro Tag
    Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das ausreichend ist.

    • Hallo,

      ein Holo-TC von 47 ist recht gut – Werte über 50 wären optimal.
      Ihre vorgeschlagene Dosierung sollte Sie in diesen Bereich bringen.

      Vitamin D sollte jedoch deutlich höher. bei mindestens 35 ng/ml liegen.
      Hierzu: http://www.vitaminD.net

      Grüße!

  8. Hallo Herr Rotter,

    Ich möchte einen mma TEST machen lassen. Seit 4 Tage nehme ich Probiotika mit 2,5 Mikrogramm B12 in Pulverform zu mir. Die letzte B12 spritze wurde mir vor 3 Wochen verabreicht. Wie lange muss ich dann warten?
    Vielen Dank für ihre Antwort

  9. * * * Meine Frage ist ähnlich der oben bereits gestellten – ich möchte HoloTC bestimmen lassen und gerne wissen, ob, oder wie lange ich eine Pause mit der Supplementierung machen sollte? Vielen Dank…

  10. Dora Tsatoura:

    Weiß jemand, ob man vor einem B12-Test mit der Substitution von B12-Präparaten eine gewisse Zeit pausieren muß (wie z.B. beim Eisentest) und wie lange man vorher nichts einnehmen sollte?

    • Hallo,

      ja, es empfiehlt sich, einige Tage zu pausieren, insbesondere beim Bluttest – hier sogar 2-3 Wochen. Präparate erhöhen den B12-Serumswert kurzfristig sehr stark, dadruch kann es zu Verfälschungen kommen. Der MMA-Test ist nicht ganz so sensibel.

      Viele Grüße
      David Rotter

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